Für die Sicherheit

Kulturrevier Radbod erhält besseren Brandschutz

Kulturrevier Radbod erhält besseren Brandschutz
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Am Kulturrevier Radbod in Bockum-Hövel soll der Brandschutz verbessert werden.

230.000 Euro will die Stadt Hamm als Sondermaßnahmen in diesem Jahr für Arbeiten am Haus der Begegnung und am Kulturrevier Radbod ausgeben - vor allem für den Brandschutz.

Bockum-Hövel - Nachdem bereits 2019 und 2020 die brandschutztechnische Verbesserung des Hauses der Begegnung größtenteils erfolgt ist, soll nun ein weiterer Schritt zur Instandsetzung umgesetzt werden, teilt die Stadtverwaltung mit. Die Gruppenräume seien zum Teil seit Jahren nicht mehr saniert worden. Deshalb seien in Abstimmung mit den Nutzern die Instandsetzung der Gruppenräume und weitere notwendige Brandschutzmaßnahmen geplant. Diese Sanierungsmaßnahmen sind im Haushalt mit 80 000 Euro veranschlagt worden.

Im Einzelnen sollen die Flurtüren brandschutztechnisch verbessert werden, die Oberböden werden saniert und die Trennwandanlage im Erdgeschoss-Gruppenraum soll ausgebaut werden. Darüber hinaus soll die Beleuchtung erneuert werden, es stehen Malerarbeiten auf dem Programm und die Verdunkelungen sollen erneuert werden. Außerdem soll eine elektronische Schließanlage im gesamten Gebäude eingebaut werden, es soll eine neue Beschilderung geben, WLAN soll eingerichtet und – sofern noch Geld übrig ist – die Eingangstreppe saniert werden.

150 000 Euro will die Stadt im Kulturrevier Radbod investieren. Die Stadt hat die Räumlichkeiten im Jahr 2000 übernommen und mit dem Verein Jugend und Kultur einen Nutzungsvertrag abgeschlossen.

Regelmäßig wird überprüft, ob der Brandschutz gesichert ist. Bei der letzten Prüfung wurde nun ein Brandschutzkonzept gefordert, heißt es von der Stadtverwaltung. Deshalb werden nun ein Bestandsplan und ein Brandschutzkonzept von einem externen Fachplaner erstellt. Außerdem fielen bei der Prüfung etliche Mängel auf, auch sie sollen behoben werden – so müssen unter anderem die Rettungswege gekennzeichnet und die Notausstiege und Fluchttüren sowie Sicherheitsbeleuchtungen verbessert werden. Geplant seien außerdem Sanierungen und Reparaturen im laufenden Betrieb in Abstimmung mit dem Verein. Unter anderem soll die Klinkerfassade gegen eindringendes Wasser geschützt werden (Hydrophobierung), es sollen Putzschäden und Oberböden saniert und die Türanlagen repariert werden. WA/uw

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