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Krankenhaus-Ehe: Keine Frist für Verschmelzung

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HAMM ▪ Dass die St.-Marien-Hospital Hamm GmbH trotz der beabsichtigten Verschmelzung als gemeinnützige Gesellschaft erhalten bleiben soll, wertet Wilhelm Mohs als eine „Frage der technischen Abwicklung“

Auf Empfehlung der Steuerberater und Wirtschaftsprüfer, die bei den ersten Verhandlungen mit Vertretern der Dortmunder St.-Johannes-Gesellschaft dabei gewesen seien, werde eine „Organschaft“ angestrebt, um steuerrechtliche Vorteile nutzen zu können und handlungsfähig (etwa beim gemeinsamen Einkauf von Arzneimitteln) zu bleiben, befindet das Verwaltungsratsmitglied des Marien-Hospitals.

Wie bereits berichtet, wird die Dortmunder St.-Johannes-Gesellschaft – sofern die kirchlichen Gremien zustimmen – bei der Verschmelzung der Krankenhäuser Gesellschafter des Marien-Hospitals, im Gegenzug erhalten die Hammer Anteile der Dortmunder GmbH. Über die Höhe der Beteiligungen ist noch nicht entschieden worden.

„Es hat sich überhaupt niemand gegen die Franziskus-Gesellschaft ausgesprochen“, schildert Mohs seinen Standpunkt zur Partnersuche. Vielmehr hätten Vertreter der Erzdiözese Paderborn darauf bestanden, dass ein einheitlicher Tarifvertrag (ohne Ausgliederung von Unternehmensdienstleistungen) für beide Häuser gelten und das Kirchenvermögen im Erzbistum erhalten bleiben solle. ▪ vor

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