11,5 Millionen Euro für Krankenhäuser: Auch Hamm profitiert von Sonderinvestitionen wegen Corona

Auch das St. Marien-Hospital erhält einen Teil der Sonderinvestition der Landesregierung.
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Auch das St. Marien-Hospital erhält einen Teil der Sonderinvestition der Landesregierung.

Die Hammer Krankenhäuser können aus einem Sonderinvestitionsprogramm der Landesregierung einen zweistelligen Millionen-Betrag erwarten.

Hamm – Knapp 11,5 Millionen Euro fließen in die heimische Krankenhauslandschaft. FDP-Landtagsabgeordneter Ulrich Reuter zeigt sich darüber erfreut.

Eine Milliarde Euro umfasst ein Sonderinvestitionsprogramm des Landes für Krankenhäuser und Pflegeschulen in Nordrhein-Westfalen. Die Summe stammt aus dem Sondervermögen des NRW-Rettungsschirms, das der Landtag im März zur Bekämpfung der Folgen der Pandemie beschlossen hat.

An diese Krankenhäuser geht das Geld

750 Millionen Euro sind für Krankenhäuser, 250 Millionen Euro für Pflegeschulen vorgesehen. Hamm profitiert mit knapp 11,4 Millionen von dem Programm. Davon entfallen 4,1 Millionen Euro auf die St. Barbara-Klinik, 3,4 Millionen Euro auf das St. Marien-Hospital und 3,2 Millionen Euro auf das Evangelische Krankenhaus. 610.000 Euro erhält die die Klinik für Manuelle Therapie.

„Die Erfahrungen der Corona-Pandemie haben gezeigt, wie wichtig gut ausgestattete Krankenhäuser für die Gesundheitsversorgung sind“, kommentiert Reuter die zusätzlichen Mittel. Reuter weiter: „Dies ist ein deutliches Signal der NRW-Koalition von FDP und CDU für die Zukunft unserer Krankenhäuser.“ Die zusätzlichen Investitionen würden für die Patienten in Hamm spürbare Verbesserungen bringen. Zu den förderbaren Projekten zählen unter anderem energetische Sanierungen, Maßnahmen zur Verbesserung des Brandschutzes, bauliche Umgestaltungen wie Patienten- und Badezimmer sowie Investitionen in die IT-Infrastruktur.

Verbesserungen durch Investitionen

Reuter ist sich sicher, dass mit der Förderung der jahrelange Investitionsstau in den Krankenhäusern weiter abgebaut werden könne.

Nach seinen Angaben habe die NRW-Koalition in dieser Legislaturperiode bereits die Mittel für die pauschale Förderung von Investitionen einmalig um 250 Millionen Euro erhöht und zusätzlich eine Einzelförderung eingeführt, über die bis 2020 knapp 200 Millionen Euro für gezielte Investitionen zur Verfügung gestellt wurden. „Darüber hinaus übernimmt das Land seinen Anteil an der Kofinanzierung der Mittel aus dem Strukturfonds des Bundes.“

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