Kampf gegen Corona in Hamm

Kontrolle der Notbremse kaum möglich: Herter setzt auf Akzeptanz

Kommunaler Ordnungsdienst KOD  der Stadt Hamm.
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Die wenigen Mitarbeiter des Kommunalen Ordnungsdienstes (KOD) können die Einhaltung der Corona-Regeln in Hamm nicht allein kontrollieren.

Die Mitarbeiter des Kommunalen Ordnungsdienstes (KOD) Hamm sind für die Kontrolle der bisherigen und neuen Maßnahmen im Dauereinsatz. Verschärft wurden diese bekanntlich durch die „Notbremse“.

Hamm - Hamms Oberbürgermeister Marc Herter muss angesichts der Fülle an Vorschriften und Regeln einräumen, dass deren Kontrolle nicht umfänglich möglich sei: „Wir haben nicht an jedem Stoppschild einen Ordnungshüter stehen.“ (News zum Coronavirus in Hamm)

Bei elf Kräften sowie zehn neuen Mitarbeitern, die für den KOD aktuell erst noch angelernt würden, gegenüber 180.000 Bürgern in Hamm sei das Pensum kaum zu bewältigen. Herter setzt vor allem auf die Menschen in der Stadt: „Wir auf die Akzeptanz und Umsetzung der Regeln angewiesen.“ Der Schlüssel seien „wir selbst“.

Das dauerhafte Amtshilfeersuchen an die Polizei gelte weiter, ergänzte der OB. Diese sei mit rund 250 Kräften im Einsatzdienst ungleich besser aufgestellt als der KOD und ohnehin für die Einhaltung der Schutzverordnung des Landes zuständig. Bei einem Anstieg der Temperaturen werde künftig zudem wieder ein privater Sicherheitsdienst für neuralgische Punkte wie etwa im Lippepark engagiert.

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