Wer wird neuer Bezirksvorsteher?

Spannendes Duell um Schulte-Nachfolge in Pelkum

Das Amtshaus an der Kamener Straße in Pelkum.
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Sitz des Bezirksvorstehers in Pelkum ist das Amtshaus.

Udo Schulte geht, ein neuer Bezirksvorsteher kommt. Doch wer „regiert“ künftig Pelkum? Axel Püttner (SPD) oder Anton Harling (CDU)?

Pelkum – Die Frage wird vor allem sein, ob die SPD bei der Kommunalwahl am 13. September ihren recht deutlichen Vorsprung verteidigen kann oder ob es für die CDU zum zweiten Mal nach 2004 – damals als Anti-Inlogparc-Koalition mit den Grünen – die Möglichkeit gibt, den Bezirksvorsteher zu stellen.

Und: Was machen die kleinen Parteien? Profitieren die Grünen vom bundesweiten Trend und gewinnen ein Mandat hinzu? Schaffen Pro Hamm, FDP und Linke den Wiedereinzug ins Parlament? Auch die AfD macht sich Hoffnung, demnächst der BV Pelkum anzugehören. Und dann wäre da noch „Einzelkämpfer“ Folke Hellmig, der für die FWG ins Rennen geht und der auf viele Stimmen hofft. 2014 beispielsweise hatten der Wählergruppe Pro Hamm 213 Stimmen gereicht, um einen Platz in der BV zu bekommen. Aber: Je mehr Menschen zur Wahl gehen, umso mehr Stimmen werden benötigt.

45 Beschlüsse gefasst

Seit der konstituierenden Bezirksvertretersitzung im Juni 2014 kam die BV Pelkum 32 mal zusammen. Dabei wurden 45 Beschlüsse (ohne Anträge) gefasst. Es ging vor allem um die Vereinsförderung, Investitionen in Schulen und Straßen sowie um die Benennung beziehungsweise Umbenennung von Straßen. Das Investitionsvolumen belief sich auf rund 6,8 Millionen Euro. Allein 1,73 Millionen Euro flossen in die ganzheitliche Sanierung der Geistschule (2. und 3. Bauabschnitt) sowie 1,125 Millionen in die – noch nicht erfolgte – Sanierung der Sporthalle der Selmigerheideschule. Bei den Straßenausbaukosten schlugen unter anderem die Moltkestraße, die Straße Auf der Geist und die Michaelstraße zu Buche. Einen Teil des Geldes holte sich die Stadt durch Anliegerbeiträge zurück, bei den Schulen halfen Förderprogramme.

Bezirksvertreter stellen 118 Anträge

Laut dem Ratsinformationssystem der Stadt wurden von den Bezirksvertretern in den vergangenen gut sechs Jahren 118 Anträge gestellt, die meisten von SPD (49), CDU (30), Pro Hamm (19) und Grünen (11). Die restlichen kamen von FDP, Linken und Einzelkämpfer Paul Piskorski. Die Themen reichten dabei von der Grünpflege über die Verkehrssicherung bis hin zur Schulwegsicherung im Stadtbezirk. Mit Erfolg wurde eine Resolution verabschiedet, dass die Freibäder in Pelkum und Berge gleichzeitig in die Saison starten.

Zu den Anträgen kamen 78 Anfragen, 31 Anregungen sowie etliche Empfehlungen an die Ausschüsse und an den Rat.

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