Der Polit-Profi

OB-Kandidat: Marc Herter (SPD)

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Marc Herter kennt sich aus in der Politik. Seit 2010 sitzt er für die Stadt Hamm im Landtag in NRW, jetzt möchte er Oberbürgermeister werden.

Wir haben alle Kandidaten gebeten, einen Fragebogen auszufüllen. Das ist das Ergebnis:

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Steckbrief

Name und Partei: Marc Herter, SPD
Wahlkreis: 12, Westtünnen, Osttünnen und Süddinker
Geburtsdatum und -ort: 06.06.1974, Hagen
Beruf: Angestellter, Landtagsabgeordneter für die Stadt Hamm
Schulabschluss: Abitur
Familienstand: glücklich vergeben
Seit wann sind Sie Mitglied der Partei? 1991

Waren Sie bislang in Fachausschüssen aktiv? Wenn ja, in welchen?

Im Landtag Nordrhein-Westfalen bin ich ordentliches Mitglied im Ausschuss für Wirtschaft, Energie und Landesplanung sowie im Ausschuss für Digitalisierung und Innovation. Bei den Stadtwerken Hamm GmbH bin ich seit 2004 Vorsitzender des Aufsichtsrates.

Welche drei Themen liegen Ihnen besonders am Herzen?

Hamm soll familienfreundlichste Stadt Deutschlands werden – mit ausreichend Kita- und OGS-Plätzen und einem Familienrathaus, in dem alle Leistungen an einem zentralen Ort beantragt werden. Gleich nach Amtsantritt werde ich die Kitabeiträge bis Ende des Jahres auf die Hälfte reduzieren. Die Schulen bringen ich auf den neuesten Stand – baulich und auch digital.

Ich setze auf Innovationen und gute Arbeit statt auf Logistikhallen: Mit über 1.000 neuen Arbeitsplätzen durch das neue Innovationszentrum für Digitalisierung, im Creativ-Revier Heinrich-Robert, eine Wasserstoffproduktion in Uentrop und der Wiederbelebung des Güterbahnhofs sowie die Stärkung des örtlichen Handwerks und des Mittelstands.

Ich will mich ins Zeug legen für schöne und sichere Quartiere. Allem voran steht gutes, bezahlbares Wohnen für jeden Geldbeutel und für jede Lebenslage. Die Quartiere, öffentliche Plätze und Straßenzüge sollen durch Sauberkeit, viel Grün und Orte der Begegnung besonders lebenswert werden. Bezirksteams beim Ordnungsamt und der Grünpflege sorgen dafür, dass dies auch dauerhaft so bleibt.

Wo sehen Sie in Hamm den größten Handlungsbedarf?

Den Menschen in unserer Stadt, Beschäftigten wie Selbständigen, Vereinen und Ehrenamtlichen vor allem jedoch den Familien hat der Lockdown einiges abverlangt. Ich will alles dafür tun, dass wir nicht nur weiter gut durch die Krise kommen, sondern auch gut aus der Krise herauskommen. Das heißt: Die Wirtschaft und den Arbeitsmarkt wieder in Schwung bringen, die Schulen und Kitas in ihrer besonderen Herausforderung unterstützen, die Energiewende voranbringen und dafür sorgen, dass Vereine und Verbände, Kultur und Sport nicht unter die Räder kommen.

Unsere Innenstadt braucht einen echten Neustart. Der Schließung des Kaufhofs ist der vorläufige Höhepunkt einer Entwicklung, die lange vorher eingesetzt und der man im Rathaus viel zu lange untätig zugesehen hat. Wir brauchen ein echtes Citymanagement und mehr Wohnen, Kultur und Erlebnisräume in der Stadt, dann kommen auch Einzelhandel und Gastronomie wieder auf die Beine. Dazu will ich Einzelhändler, Immobilienbesitzer und Kreative an einen Tisch holen.

Die Corona-Krise hat uns gezeigt, wie wichtig eine hochwertige medizinische Versorgung ist. Mit mir gibt es keine Reduzierung von Krankenhausbetten und keine Privatisierung bei Gesundheit und Pflege. In jedem Bezirk soll ein Medizinisches Versorgungszentrum entstehen, in dem Hausärzte und Fachärzte unter einem Dach zu erreichen sind.

Warum sollen die Wähler Ihnen ihre Stimme geben?

Damit wir nach der Krise gemeinsam den echten Aufbruch für unsere Stadt schaffen! Das Hamm von Morgen, für das ich eintrete, ist wirtschaftlich dynamischer, sozial gerechter, ist klima- und familienfreundlicher. Es hält für junge Menschen echte Chancen und Perspektiven bereit, verbindet für Familien Wertschätzung mit sicherer Arbeit und wirksamer Entlastung und bietet Seniorinnen und Senioren Sicherheit und vertraute Nachbarschaft.

Welche fünf Adjektive beschreiben Ihre Persönlichkeit am Besten?

optimistisch, offen, sozial, geradeheraus, verlässlich.

Was machen Sie in Ihrer Freizeit?

(Renn-)Rad fahren, Kultur in jeder Form, Lesen, Ausgehen und Freunde treffen, den BVB anfeuern.

Wenn Sie für einen Tag jemand anders sein könnten – wer wären Sie?

Einer meiner Opas, die ich – beide früh verstorben – leider nie kennen lernen durfte, um selbst erfahren zu können, wie diese Generation unser Land wieder aufgebaut hat.

Welches Schulfach war so gar nichts für Sie?

Sport, weil es da meine beiden Sportarten (Renn-)Radfahren und Schwimmen nicht gab.

Wem möchten Sie mal so richtig die Meinung geigen?

Donald Trump dafür, dass er die Weltgemeinschaft auseinander treibt.

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