Die Jüngste

OB-Kandidatin: Arnela Sacic (Bündnis 90/die Grünen)

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Arnela Sacic ist mit 28 Jahren die Jüngste unter den Hammer OB-Kandidaten. Sie tritt bei der Wahl im September für die Grünen an.

Wir haben alle Kandidaten gebeten, einen Fragebogen auszufüllen. Das ist das Ergebnis:

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Steckbrief

Name und Partei: Arnela Sacic, Bündnis 90/Die Grünen
Wahlkreis: Nr. 4 und Kandidatin für das Amt des/der Oberbürgermeisters/in
Geburtsdatum und -ort: 20.01.1992 in Banja Luka (Bosnien und Herzegowina)
Beruf: Politikwissenschaftlerin (M.A.), aktuell als Fraktionsgeschäftsführung der GRÜNEN Ratsfraktion in Gelsenkirchen tätig.
Schulabschluss: Abitur
Familienstand: ledig
Seit wann sind Sie Mitglied der Partei? Seit 2010

Waren Sie bislang in Fachausschüssen aktiv? Wenn ja, in welchen?

Nein, ich bin bisher noch nicht Mitglied des Rates oder Fraktionsmitglied gewesen.

Welche drei Themen liegen Ihnen besonders am Herzen?

An erster Stelle ganz klar der Klimaschutz, der sich als Querschnittsaufgabe durch alle Politikbereiche ziehen muss. Daneben die Modernisierung unserer Schulgebäude. Diese erreichen wir nicht durch ideologische Diskussionen über Schulformen. Außerdem die Digitalisierung, die große Potentiale bietet und Hamm hier nicht den Anschluss verlieren darf.

Wo sehen Sie in Hamm den größten Handlungsbedarf?

Die Zersiedlung und der Flächenfraß muss endlich beendet werden. Diese Stadt braucht nicht weitere Hochbetonregallager, sondern zukunftssichere Arbeitsplätze. Außerdem gibt es großen Nachholbedarf beim Umwelt- und Naturschutz.

Warum sollen die Wähler Ihnen ihre Stimme geben?

Weil es mit mir weder ein „Weiter so“ gibt noch ich für einen Aufbruch stehe. Um aufzubrechen müssen wir erst einmal die festgefahrenen Strukturen der letzten 20 Jahre aufbrechen. Ich stehe daher für einen Neustart, der endlich den Herausforderungen unserer Zeit gerecht wird. Ich werde das Ziel der Nachhaltigkeit in unseren Entscheidungen verankern, um unsere Stadt lebenswerter und sozial gerechter zu machen.

Welche fünf Adjektive beschreiben Ihre Persönlichkeit am Besten?

gewissenhaft, empathisch, verantwortungsbewusst, freundlich, aber bestimmend.

Was machen Sie in Ihrer Freizeit?

Einen großen Teil meiner Freizeit nimmt mein politisches Ehrenamt ein sowie mein zweiter berufsbegleitender Master in Wirtschaftsrecht. Daneben lese ich gerne und gehe laufen und spazieren, am liebsten natürlich im Grünen.

Wenn Sie für einen Tag jemand anders sein könnten – wer wären Sie?

Jacinda Ardern, Neuseelands Premierministerin, weil sie einen einfühlsamen Führungsstil verkörpert, der gleichzeitig klar und prägnant ist. Ich denke, dass sich viele davon eine Scheibe abschneiden könnten. Diese Art von Führung würde ich ebenfalls vorleben.

Welches Schulfach war so gar nichts für Sie?

Chemie, auch wenn mein Lehrer seinen Unterricht ansprechend gestaltet hat, aber das Interesse für andere Fächer war einfach größer.

Wem möchten Sie mal so richtig die Meinung geigen?

Julia Klöckner, weil es erst eines Corona-Ausbruchs bei Tönnies bedurfte, damit Frau Klöckner einen „Fleischgipfel“ einberuft und die Verfehlungen der Fleischindustrie zum Thema macht. Es bleibt abzuwarten, ob sie in ihrer Amtszeit überhaupt noch etwas an den Missständen ändert.

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