Betroffene unter Quarantäne

Kohlenmonoxid-Alarm in Herringen: Frau in Lebensgefahr

Die Berufsfeuerwehr sowie die Freiwilligen Feuerwehren aus Herringen und Sandbochum wurden nach Herringen alarmiert.
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Die Berufsfeuerwehr sowie die Freiwilligen Feuerwehren aus Herringen und Sandbochum wurden nach Herringen alarmiert.

Dramatische Szenen haben sich an der Ostfeldstraße abgespielt: Mit einer lebensbedrohlichen Kohlenmonoxid-Vergiftung wurde eine Bewohnerin in ein Krankenhaus gebracht. Eine weitere Person – beide standen unter Quarantäne – wurde leicht verletzt.

Herringen - Der Notruf, dass sich eine Frau in einem „schlechten Allgemeinzustand“ befindet, erreichte die Rettungssanitäter am Samstag gegen 13.35 Uhr. Was der Auslöser für den medizinischen Notfall war, konnten sie noch nicht ahnen. Erst als sie die Wohnung betraten, war ihnen der Ernst der Lage klar: Das standardmäßig mitgeführte CO-Warngerät schlug direkt Alarm. Es signalisierte eine gefährlich hohe Konzentration von Kohlenmonoxid in der Raumluft.

Die zwei Bewohner wurden sofort aus dem Gefahrenbereich gebracht. Zudem wurden die Berufsfeuerwehr sowie die Freiwilligen Feuerwehren aus Herringen und Sandbochum alarmiert. Mit Atemschutzgeräten ausgerüstet, betraten sie die Wohnung und stellten, wie der Einsatzleiter am Montag gegenüber unserer Zeitung berichtete, eine „sehr, sehr hohe Kohlenmonoxid-Konzentration fest“.

Ursache war vermutlich ein defekter Kohleofen. Dieser wurden von den Einsatzkräften abgestellt, die Wohnung ausreichend gelüftet. Nach der Freimessung des Gebäudes konnte der hinzugezogene Bezirksschornsteinfeger die Einsatzstelle zur weiteren Kontrolle betreten.

Wie es der Frau jetzt geht, konnte die Feuerwehr am Montag noch nicht sagen.

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