Zwei Bewohner leicht verletzt

Kohlenmonoxid-Alarm in der Jahnstraße: Glühender Grill als Ursache?

Seite eines RTW mit geöffneter Hecktür
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Eine erhöhte Kohlenmonoxid-Konzentration machte in der Nacht zu Montag einen Feuerwehreinsatz in Heessen erforderlich.

Ein noch glühender Grill in der Wohnung könnte die Ursache für einen Feuerwehreinsatz wegen eines Kohlenmonoxid-Alarms an der Jahnstraße gewesen sein. Zwei Menschen verletzten sich.

Hamm – Gegen 1 Uhr in der Nacht zu Montag, 8. März, war ein Rettungswagen zu der Erdgeschosswohnung eines Mehrfamilienhauses mit mehr als zwölf Wohneinheiten im Stadtbezirk Heessen gerufen worden, weil eine Frau das Bewusstsein verloren hatte.

Die Rettungskräfte stellten bei ihrem Eintreffen fest, dass die Konzentration von Kohlenmonoxid in der Wohnung zu hoch war und alarmierten die Feuerwehr.

Die Feuerwehr prüfte sowohl die Erdgeschosswohnung als auch alle anderen Wohnungen auf Kohlenmonoxid und musste dazu mitten in der Nacht alle Bewohner benachrichtigen und vorübergehend evakuieren. Bei einer Wohnung brach die Feuerwehr die Wohnungstür auf, weil der Bewohner zu tief schlief.

Das Ergebnis: Alle anderen Wohnungen waren nicht mit Kohlenmonoxid belastet. Die beiden Personen aus der Erdgeschosswohnung, ein Mann im Alter von 26 Jahren und eine 50 Jahre alte Frau, wurden leicht verletzt in ein Krankenhaus eingeliefert.

Kohlenmoxid-Alarm in Hamm-Heessen: Fachkommissariat übernimmt

Nach Angaben der Polizei sagte der Mann aus, die beiden hätten auf dem Balkon gegrillt und später eine Shisha in der Wohnung geraucht. Daher stehe die Vermutung im Raum, der noch glühende Grill könnte in die Wohnung getragen worden sein und das Kohlenmonoxid ausgestoßen haben.

Ein Fachkommissariat der Polizei prüft, ob eine Anzeige wegen fahrlässiger Körperverletzung gestellt wird.

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