Kleingärtner ernten Lob für Generationengarten

+
Der Generationengarten in der Kleingartenanlage Ontario findet über die Grenzen des Landesverbandes der Kleingärtner Beachtung. Stolz konnte Dieter Leder (links) gestern das Projekt dem Landesverbandsvorstand und dem agrarpolitischen Sprecher der Landtagsfraktion der Grünen, Norwich Rüße, vorstellen.

BOCKUM-HÖVEL - „Weit über die Grenzen des Landesverbandes Westfalen und Lippe der Kleingärtner ist man schon auf den Generationengarten in der Kleingartenanlage Ontario aufmerksam geworden“, das meinte der Vorsitzende des Landesverbandes, Wilhelm Spieß als er am Montag das Projekt in Bockum-Hövel in Augenschein nahm.

Begleitet wurde Spieß dabei von Mitgliedern des Landesvorstandes und dem agrarpolitischen Sprecher der Landtagsfraktion der Grünen, Norwich Rüße.

Schon während des Landesverbandstages Ende April im Maximilianpark hatte die IG Generationengarten großen Zuspruch bei der Vorstellung ihrer Projektidee erhalten. Der Landtagsabgeordnete Rüße wollte unbedingt vor Ort sehen, wie die Zusammenarbeit zwischen den Generationen funktioniert und wie jungen Menschen das Wissen um den Garten vermittelt werden kann.

Dieter Leder, Sprecher der IG Generationengarten, stellte fest, dass man das Ziel, das man sich im Jahre 2009 gesetzt hatte, heute erreicht habe. Das Geld vom Sonderpreis aus dem Landeswettbewerb „Kleingartenanlagen in NRW“ sei gut angelegt worden. Das 500 Quadratmeter große Land, das der Verein von einem älteren Mitglied für dieses Projekt erworben hatte, ist kaum wieder zu erkennen. Eine Reihe von Kleingärtnern hätten mitgeholfen, erste Strukturen in den Generationengarten zu bringen.

Schüler der Albert-Schweitzer-Schule und der Paul-Dohrmann-Schule sind mittlerweile Dauergäste. Sie erleben hier Biologieunterricht in der Praxis. Und jetzt will auch das Seniorenstift Ludgeri regelmäßig mit Bewohnern den Garten mit nutzen und gemeinsam mit den Schülern darin zu arbeiten, wie Elisabeth Metz berichtete. Zum Einstieg stiftete sie ein Gewächshaus als Erweiterung für den Garten.

Dieter Leder, selbst unermüdlicher Motor des Projektes „Generationengarten“, bedankte sich nicht nur für diese Unterstützung. Die Caritas-Jugendwerkstatt, das Ausbildungszentrum der Bauindustrie, die Stadt Hamm und auch die Spar- und Darlehnskasse seien an dem Erfolg beteiligt. Und nicht zuletzt auch Mitglieder des Kleingartenvereins Ontario, die zwei- bis dreimal in der Woche hier mitarbeiten.

Bezirksvorsteher Udo Helm lobt das Engagement aller Beteiligten und stellte fest, dass es demnächst einen zweiten „Generationengarten“ im Hammer Norden nach dem Beispiel in Bockum-Hövel geben wird. - hwa

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare