Kinder drehen Krimi im Hammer Maxipark

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Den Überblick über mögliche Drehorte hatten am Montag die Teilnehmer des Kinder-Krimi-Filmcamps mit Helfer Marcus Grunewald im Glaselefanten. ▪

HAMM ▪ Einen Krimi im Fernsehen anschauen, das machen auch die Teilnehmer des Kinder-Krimi-Filmcamps gerne. Noch besser finden sie es aber, selbst einen zu drehen. In der nächsten Woche werden rund 30 Kinder an einem eigenen Kurzfilm arbeiten, und zwar mit allem drum und dran: Drehbuch, Regie und Schauspielerei liegen im Maximilianpark bis Freitag in Kinderhand.

Ein erstes Bild von der Arbeit, die hinter einem Film steckt, machten sich die angehenden Filmemacher am Montag in der Werkstatthalle des Maximilianparks und schauten mal hinter die Kamera. Die Film- und Fernsehschule Hamm hatte alles in der Werkstatthalle des Maximilianparks vorbereitet, was man für einen professionell gemachten Film braucht.

Die zehnjährige Jessica Hellermeyer hat schon einen Plan: „Ich möchte später Schauspielerin werden. Die Arbeit hinter der Kamera macht mir aber auch Spaß“. Da gibt es nämlich Regie, Kameraführung, Requisite und natürlich Drehbuchautoren.

Das spannende an diesem Projekt sei, dass die Kinder alle Bereiche selbst übernehmen, den Film machen sie fast alleine, sagt Frank Hellmich, Geschäftsführer der Film- und Fernsehschule. „Dabei werden Schlüsselkompetenzen wie Organisation und Kooperation entdeckt und gefördert“, so Hellmich.

Für eine Rahmengeschichte und einen Einstieg in die erste Szene haben die Organisatoren schon gesorgt. Es soll ein Umweltkrimi werden, berichtet Hellmich. Die genau Geschichte bestimmen aber natürlich die Drehbuchautoren.

„Manchmal haben die Kinder etwas abgedrehte Ideen was die Handlung angeht“, sagt Hellmich. Die Polizei Hamm ist daher Partner des Ferienspaßes und gibt Tipps und Anregungen, wie sich Kommissare in der Realität verhalten. Dass die Kinder den Unterschied zwischen einem fiktiven Drehbuch und der Wirklichkeit nicht aus den Augen verlieren, sei besonders wichtig, erklärt Hellmich.

Bis Freitag soll der etwa 30-minütige Film abgedreht und die ersten Szenen geschnitten sein. „Auf einer großen Filmgala zeigen wir den Eltern schon die ersten Szenen und einen Trailer. Der richtige Schnitt kommt danach“, sagt Hellmich.

Dann bekommen alle Teilnehmer den fertigen Film als DVD mit Outtakes und vielen Erinnerungen nach Hause geschickt. Und im Fernsehen ausgestrahlt wird er auch: Der Sender NRWision zeigt das Ergebnis. ▪ map

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