Kellnerbörsen und mehr: Notorischer Dieb muss lange ins Gefängnis

Wegen Einbruchsdiebstahls und Freiheitsberaubung hatten sich der Angeklagte zu verantworten
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Wegen Einbruchsdiebstahls und Freiheitsberaubung hatten sich der Angeklagte zu verantworten.

Arztpraxen, Büros in Behörden und Sozialräume diverser Innenstadthändler und Organisationen waren (unter anderem) das Revier eines notorischen Diebes: Jetzt wurde vor dem Schöffengericht zu Freiheitsstrafen von insgesamt drei Jahren und drei Monaten verurteilt.

Hamm – Der erheblich vorbestrafte 35-Jährige war im Jahr 2020 regelmäßig mehrmals monatlich strafrechtlich in Erscheinung getreten. Bargeld, Handys, Kellnerbörsen, Musikinstrumente – alles zusammen im Wert von mehreren tausend Euro – fielen ihm dabei in die Hände. Die Wertgegenstände wurden teils sogleich im Leihhaus versetzt.

Im Prozess war der Angeklagte – er ist Deutscher – geständig. Er wurde wegen Diebstahls in 13 Fällen unter Einbeziehung einer Einzelstrafe aus einem Urteil des Amtsgerichts Hamm vom 20. Oktober 2020 und Auflösung der dort gebildeten Gesamtstrafe zu einer neuen Gesamtfreiheitsstrafe von einem Jahr und zehn Monaten verurteilt. Wegen weiterer sechs Diebstähle wurde er zu einer weiteren Gesamtfreiheitsstrafe von einem Jahr und fünf Monaten verurteilt.

Der Angeklagte hatte seit dem 7. Januar in Untersuchungshaft gesessen. Der Haftbefehl wurde aufrecht erhalten.

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