Allgemeinverfügung der Stadt ausgelaufen

Maskenpflicht in Hamms Innenstadt bleibt - aber nicht immer und überall

[Update] Die deutliche Entspannung der Corona-Lage bringt in besonderen Bereichen der Stadt Hamm auch Änderungen der Maskenpflicht-Regeln. Im Bereich der Fußgängerzone bleibt es aber kompliziert.

Hamm - Die jüngste Allgemeinverfügung der Stadt Hamm galt seit dem 17. Mai 2021. In dieser war unter anderem die Fortsetzung der Maskenpflicht in der Fußgängerzone und um Schulen geregelt. Das ist jetzt Geschichte: Seit dem Wochenende gibt es in Hamm keine über die allgemeinen für NRW geltenden Vorgaben hinausgehenden Regeln mehr. (News zum Coronavirus in Hamm)

„Deshalb gilt die Maskenpflicht in Innenstadt, Bahnhofsnähe und Schul-Umkreis seit Samstag nicht mehr“, so Stadtsprecher Lukas Huster zunächst auf Nachfrage. Das große ABER kommt direkt hinterher: Denn die aktuelle NRW-Landesverordnung relativiert die eigentlich sachlich korrekte Nachricht nachteilig. Sie besagt in Paragraf 5 nämlich, dass während der Öffnungszeiten im Umkreis von zehn Metern rund um Eingänge von Einzelhandelsgeschäften sowie auf deren Parkplätzen weiterhin eine Alltagsmaske getragen werden muss. Für die Fußgängerzone bedeute das wenigstens tagsüber doch „eine quasi durchgängige Maskenpflicht“, ergänzt der Stadtsprecher.

In der Bahnhofstraße mit deutlich mehr Abstand oder auf dem Willy-Brandt-Platz sehe die Situation etwas anders aus. „Wir werden sicher keinen Zollstock anlegen, wenn jemand einfach nur diesen Bereich durchquert“, so Huster. Ebensowenig geschehe dies auf dem Marktplatz, wenn kein Wochenmarkt sei.

Maskenpflicht in Hammer Innenstadt: Spielplätze und Wochenmärkte?

Für die Wochenmärkte selbst gilt die Entspannung (noch) nicht: Während der Marktzeiten muss dort weiterhin ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Auch auf Spielplätzen gilt die Maskenpflicht weiter - zumindest für begleitende Erwachsene. Nutzer von Skateranlagen und Bolzplätzen müssen indes keine Maske mehr tragen.

Schon am vergangenen Donnerstag, 3. Juni, hatten in Hamm weit reichende neue Lockerungen gegriffen, unter anderem für Gastronomie und Feiern. Seit Montag, 7. Juni, dürfen auch Kitas und Tagespflegen zurück in den Normalbetrieb: Laut Stadt gelten für die Kinderbetreuung nun wieder die vertraglich vereinbarten Betreuungszeiten.

Wenn der Inzidenzwert in Hamm anhaltend unter 35 bleibt, dürften in der Stadt - ähnlich wie im Nachbarkreis Unna - schon bald weitere Lockerungen anstehen.

Rubriklistenbild: © Robert Szkudlarek

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