Piktogramme werden erneuert

Trotz Anwohnerwunsch: Kein Zebrastreifen vor unübersichtlicher Kurve in Berge

Die Piktogramm auf der Straße werden erneuert. Einen Zebrastreifen wird es dort aber nicht geben.
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Die Piktogramm auf der Straße werden erneuert. Einen Zebrastreifen wird es dort aber nicht geben.

Im Kurvenbereich Heideweg/Menzelstraße in Berge wird es keinen Zebrastreifen geben. Die Stadt Hamm hält die Umsetzung eines Fußgängerüberwegs aufgrund der dortigen Gegebenheiten für nicht realisierbar.

Berge/Westtünnen – Das hatte die SPD-Bezirksfraktion auf Wunsch einer Anwohnerin und Mutter vorgeschlagen. Diese sieht aufgrund der schlechten Sicht in der 90-Grad-Kurve ein Risiko auf dem Schulweg der Kinder in Richtung Grundschule in Westtünnen.

Das Problem an dieser Stelle ist gleichzeitig das Kriterium, das gegen einen Zebrastreifen spricht: Die Kurve und die schlechte Sicht erlauben keinen Zebrastreifen, beantwortet die Stadt den SPD-Vorschlag. Auch ein Tempolimit auf 30 Kilometer pro Stunde könne nach Straßenverkehrsordnung dort nicht eingeführt werden. Aufgrund der Kurvenlage und der Fahrbahnbreite könne an dieser Stelle gar nicht zu schnell gefahren werden, schildert die Stadtverwaltung.

Als einzige Maßnahme, die umgesetzt werde, nannte die Stadt Hamm die Erneuerung der Piktogramme auf der Fahrbahn. Die „Achtung-Kinder“-Zeichen waren vor etwa fünf Jahren aufgepinselt worden als Ergebnis einer damaligen Elterninitiative. Denn die Diskussion um die Gefährlichkeit dieser Stelle ist nicht neu. Durch die Bahnunterführung ist dieser Kurvenbereich eine Art Nadelöhr. Hier landen die Kinder aus den umliegenden Siedlungen bei ihrem Schulweg automatisch. Beim Heimweg nach der Schule stellt sich das Problem so nicht, da die Kurve in entgegengesetzter Laufrichtung gut einsehbar ist.

Die SPD-Bezirksfraktion Rhynern will die Antwort der Stadtverwaltung aber so nicht stehen lassen. „Wir werden noch einmal einen Ortstermin mit Vertretern der Stadtverwaltung vereinbaren, um nach weiteren Lösungsmöglichkeiten zu suchen“, erklärt der Fraktionsvorsitzende Harald Lemm. „Wir werden auf jeden Fall am Ball bleiben, damit diese Stelle entschärft wird“, so Lemm weiter.

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