Ausbau bestehender Stadien

Hammer Fußball-Arena kaum wahrscheinlich: Fläche fehlt

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In Rhynern wird derzeit Am Papenloh Fußball gespielt. Der Umzug an den Tünner Blick würde Millionen kosten.

Hamm - Die Antwort ist zwar noch nicht endgültig, doch dass Hamm in absehbarer Zeit ein größeres Fußballstadion bekommt, ist so wahrscheinlich wie eine Meisterschaft von Darmstadt 98.

„Wir haben bislang keine Fläche für eine mögliche Realisierung gefunden“, sagte Sportdezernent Markus Kreuz am Donnerstag im Gespräch mit dem WA. Was den Ausbau der Plätze von Westfalia Rhynern und der Hammer Spielvereinigung (HSV) betrifft, ist der Kämmerer hinsichtlich der Finanzen wenig optimistisch.

Zur Sitzung des Rates am 8. Dezember wird es noch keine Stellungnahme der Verwaltung auf den CDU/SPD-Antrag geben. Gegenüber unserer Zeitung zeigte Kreuz aber bereits die Marschroute auf: In Rhynern könnte der „Tünner Blick“ als Ersatz für den Platz am Papenloh ertüchtigt werden, unter anderem hier das Vereinsheim gebaut werden. Maximal möglich seien dort 2750 Zuschauer. Die Kosten beziffert Kreuz auf mindestens 2,7 Millionen Euro. Angesichts der Kassenlage sei hier kurzfristig nicht mit dem Umbau zu rechnen. Geld aus dem 20 Millionen Euro schweren Konjunkturpaket dürfe dafür nicht ausgegeben werden, stellte Kreuz klar.

Was den Hammer Osten mit Evora-Arena und Jahnstadion betrifft, so hat die Stadt nun einen externen Gutachter damit beauftragt, die Machbarkeitsstudie für einen Ausbau mit bis zu 10.000 Plätzen aus dem Jahr 2006 zu aktualisieren. Angesichts solcher Probleme wie Lage, Verkehr und Immissionsschutz hieß schon 2006 die Perspektive maximal 5000 Zuschauer.

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