Kommunikationssäule ersetzt Telefonzelle

Kein Anschluss mehr: Eine der letzten Telefonzellen wurde abtransportiert - Es gibt einen modernen Ersatz

„Mobiltelefon“: Die Telefonzelle an der Pauluskirche wurde abtransportiert.
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„Mobiltelefon“: Die Telefonzelle an der Pauluskirche wurde abtransportiert.

Die vermutlich letzte Telefonzelle in Hamm ist Geschichte: Das magenta-weiße Häuschen, das etwas versteckt an einem Gebüsch auf dem Marktplatz an der Pauluskirche, vis-à-vis des Eiscafés Casal, gestanden hat, ist abgebaut worden.

Hamm – „Aktiv“ war sie ohnehin nicht mehr, nach Auskunft eines Telekomsprechers ist der öffentliche Fernsprecher bereits Ende April ausgebaut worden. Statt der Telefonzelle ist am Montag, 28. September eine Säule installiert worden.

Sobald der Energieversorger den Stromanschluss gelegt hat, kann dieser „Kommunikationsterminal“, wie er jetzt heißt, wieder genutzt werden – allerdings nicht mehr mit Münzen, sondern ausschließlich mit einer Telefonkarte der Telekom. Wann das sein wird, konnte der Sprecher nicht mitteilen.

Mit dem Kommunikationsterminal ins Internet

Immerhin 35 Standorte für „öffentliche Telefonie“ stellt die Telekom noch im Stadtgebiet bereit. Sie bleiben erhalten, solange der Umsatz etwa 50 Euro pro Monat beträgt.

An modernen Kommunikationsterminals können Bürger nicht nur telefonieren; es ist auch möglich, durch das Internet zu surfen, sich durch die Homepages von Kommunen und Firmen zu klicken oder den Fahrplan der örtlichen Verkehrsbetriebe abzurufen. 

In Rhynern stand offenbar die letzte gelbe Telefonzelle in ganz Deutschland. Davon geht zumindest ein Sprecher der Deutschen Telekom aus. In dieser wurde das Häuschen neben dem Bürgeramt an der Unnaer Straße abgebaut.

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