Kaum noch Platz für neue Unternehmen

Alles voll: Der Stadt Hamm gehen die Gewerbeflächen aus

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Im Inlogpark sind bereits alle Flächen für Gewerbe ausgebucht.

Hamm - Der Stadt gehen die Gewerbeflächen aus. Die Wirtschaftsförderung hat praktisch ihren gesamten Geländebestand für Neuansiedlungen vermarktet; es gibt nur noch Restflächen. An einem neuen Konzept wird gearbeitet, es soll in den kommenden Monaten vorliegen.

Der Inlogparc ist bereits voll, der Rhyneraner Gewerbepark praktisch auch. Auch an Römerstraße und Hohefeldweg ist für ansiedlungswillige Unternehmen kein Platz mehr. Damit erreicht Hamm eine Entwicklung, die sich seit Jahren im gesamten Ruhrgebiet abzeichnet: Für Neuansiedlungen fehlen Flächen.

So sieht man es jedenfalls bei der Stadt. „Wir haben keinen großen Spielraum mehr“, sagte ein Stadtsprecher. Wo noch Flächen frei seien, liefen Vermarktungsgespräche, Einzelheiten wolle man deshalb nicht nennen.

Gemeinsames Gewerbe- und Industriegebiet in Lippetal

Abhilfe soll ein neues Gewerbeflächenkonzept schaffen, an dem Stadtplanungsamt und Wirtschaftsförderung derzeit arbeiten. Ursprünglich sollte es rechtzeitig zur Ratssitzung im März vorliegen. Möglicherweise dauert es noch etwas länger: Innerhalb des ersten Halbjahres solle das Papier in den Gremien besprochen werden, so der Stadtsprecher.

Hoffnungen setzt man bei der Stadt derzeit in ein gemeinsames Gewerbe- und Industriegebiet in Lippetal. Das 43 Hektar große Gelände könnte allerdings frühestens 2021 zur Verfügung stehen. In Hamm selbst kreist die Diskussion derzeit um eine südliche Erweiterung des Uentroper Gewerbegebietes, die in den Entwurf zum Regionalplan Ruhr aufgenommen worden ist und gegen die sich bereits Widerstand formiert.

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