Messe in Hamm

Böser Stich für Veranstalter: Nur wenig Interesse an Tattoo-Messe

Die Tattoo-Messe 2020 war kein Erfolg.
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Tatöwierer aus ganz Deutschland kamen nach Hamm.

Auf diese hautnahe Begegnung hatten doch weniger Leute Lust als von den Veranstaltern gehofft: Die Tattoo-Messe „The Ink“ in der Von-Thünen-Halle blieb eine weitgehend farblose Veranstaltung. Im Vergleich zum Auftakt 2019 muss man wohl von einer Enttäuschung sprechen - und zwar wegen Corona.

Deutlich weniger Besucher als bei der Premiere im vergangenen Jahr kamen am Wochenende zur Tattoomesse „The Ink“ in die Von-Thünen-Halle. Die Verantwortlichen zählten bis Sonntagnachmittag nur etwa 220 Besucher, die sich vor Ort tätowieren ließen, sich über Trends informierten und Inspiration für neuen Körperschmuck holten.

Augen zu und durch: Ein paar Besucher wollten sich tatöwieren lassen.

Das geringe Interesse begründete Moderator Dirk-Boris Rödel mit den Schlagzeilen, die von Hamm ausgingen – er vermutete einen Zusammenhang mit dem Hotspot-Status der Stadt. Noch vor zwei Wochen sei dieselbe Messe in Wilhemshaven ein Publikumsmagnet gewesen. „Es ist aktuell immer ein Versuch ohne Garantie auf Erfolg“, so Rödel im Hinblick auf die Coronalage.

Tatöwierer aus Dresden

Für die meisten der über zehn Tätowierer aus ganz Deutschland lohnte sich die Messe nicht: Nur vier Besucher hätten sie bis Sonntagnachmittag tätowiert, erzählte eine Tätowiererin, die zusammen mit ihrem Kollegen extra aus Dresden anreiste. Nächstes Jahr soll „The Ink“ wieder in Hamm stattfinden. Wenn es die Situation dann zulässt sogar mit Streetfood-Fest, auf das in diesem Jahr Corona-bedingt verzichtet wurde. Vergangenes Jahr lief die Messe richtig gut.

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