Karrierekick in der Hauptstadt: Giant Rooks ziehen nach Berlin

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Starke Einheit: Die Giant Rooks werden beim „Deichbrand“-Festival Mitte Juli 2018 bejubelt.

Hamm/Berlin/Köln - Die jungen Musiker der Popband Giant Rooks verlassen die Heimatstadt Hamm, um in der Metropole Berlin weiter an ihrer Karriere zu arbeiten.

Die Jungvögel haben fliegen gelernt und verlassen mutig das heimische Nest: Die Giant Rooks, aufstrebende Hammer Popband mit starken Karriereambitionen, verlegen die organisatorische, musikalische und räumliche Basis nach Berlin. Die Zielsetzung ist klar: weiter nach oben.

In ihrer Heimatstadt pfeifen die Spatzen die anstehende Veränderung längst vielerorts von den Dächern. Mit dem Wechsel aus der westfälischen Provinz in die Weltstadt wollen Sänger Frederik Rabe, Gitarrist Finn Schwieters, Bassist Luca Göttner, Keyboarder Jonathan Wischniowski und Drummer Finn Thomas nach den Musiksternen greifen. In Berlin fließen eben ungleich mehr musikalisch und wirtschaftlich relevante Stränge zusammen als in der Heimat.

Die fünf jungen Musiker – alle sind um die 20 Jahre alt – wollen den Umzug in die deutlich kostenträchtigere Hauptstadt in den kommenden Wochen vollziehen. Ein passender Proberaum wartet bereits darauf, mit der anspruchsvollen Popmusik der jungen Hammer kreativ gefüllt zu werden.

Single-Aufnahmen in Kölner Studio

Frederik Rabe und Finn Schwieters im Kölner Studio.

Aktuell werkeln die Giant Rooks in einer anderen Metropole an ihrer Karriere: In einem Kölner Musikstudio nehmen die Musiker eine neue Single auf, die im Lauf des Septembers veröffentlicht werden und dann den Gepflogenheiten entsprechend mit Interviews beworben werden soll. Der Song gilt als Vorbote für das erste komplette Giant-Rooks-Album, nachdem die bereits veröffentlichten zwei EPs viel Applaus bekamen.

Vieles spricht dafür, dass die Neuerungen die Karrierekurve des 2014 in Hamm gegründeten Quintetts weiter nach oben drücken werden - unter anderem dies:

  • Viele eigene Konzerte (vor jeweils mehreren hundert Fans im In- und Ausland), Supporttourneen (unter anderem mit Kraftklub und Mighty Oaks) und Festivalauftritte der jüngeren Vergangenheit (unter anderem bei Rock am Ring und Rock im Park) waren durch die Bank erfolgreich.
  • Mitte September spielen sie beim Lollapalooza-Festivals im Berliner Olympiastadion.
  • Sie sind für den PopNRW Preis in der Kategorie „Outstanding Artist“ nominiert.
  • Sie werden begeistert vom wichtigen Radiosender 1Live unterstützt.

Obendrein sieht sich die Band bei all ihren Aktivitäten durch die Geschicke ihres Managements im Hause „Four Artists“ verstärkt. Die von den „Fantastischen Vier“ gegründete Konzertagentur sitzt – nicht überraschend – in Berlin.

Konzert Giant Rooks in der Werkstatthalle des Maximilianparks

Magnet Berlin

Die jungen Musiker der Giant Rooks sind wahrlich nicht allein mit dem Ziel Berlin. Tatsächlich sind die „echten“ Berliner in ihrer Stadt mit knapp 47 Prozent (rund 1.736.000) inzwischen sogar in der Minderheit; 53 Prozent der Einwohner sind Zugezogene. Das zeigen Zahlen des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg. Ende 2017 lebten in der Hauptstadt demnach rund 1550 gebürtige Hammer. Im entsprechenden Berliner Städteranking belegt die Lippestadt damit Platz 196.

Teures Berlin

Wer wie die Giant Rooks nach Berlin ziehen will, muss ungewöhnlich hohe Wohnkosten in Kauf nehmen. Von allen deutschen Städten mit mehr als 500.000 Einwohnern steigen die Preise in Berlin derzeit am stärksten. Um 104 Prozent zogen dort die Preise seit 2008 an. Zu diesem Ergebnis kommt eine Markt-Analyse von immowelt.de. Damit liegt die Hauptstadt bei den absoluten Preisen mit 11,40 Euro pro Quadratmeter im Mittel bundesweit auf Platz 5. Besonders auffällig: Berlin lag 2008 mit 5,60 Euro noch am günstigen Ende der Preisskala – gleichauf mit Essen.

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