Wegen Corona

Karneval in Hamm vor Totalabsage? Nach der Absage im Rheinland wird nun in Hamm nach einer Lösung gesucht

Ob der Karneval in Hamm und auch landesweit wegen Corona überhaupt statt finden kann, wird viel diskutiert. In Hamm steht der Karneval vor einer Totalabsage.
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Ob der Karneval in Hamm und auch landesweit wegen Corona überhaupt statt finden kann, wird viel diskutiert. In Hamm steht der Karneval vor einer Totalabsage.

Aufgrund der Corona-Pandemie hatte sich das Festkomitee in Hamm im Sommer verständigt, in der neuen Session keine Galasitzungen durchzuführen.

Hamm – Am Karnevalsauftakt im Maximare, dem Ratshaussturm und dem Rosenmontagszug habe man hingegen, wie Pressesprecher Pascal Chmielnicki sagte, festhalten wollen und sich schon entsprechende Konzepte überlegt. Steigende Corona-Fallzahlen in Hamm sorgen für Diskussionsbedarf.

Doch die scheinen hinfällig zu sein: Die Chefs der Karnevalshochburgen Köln, Düsseldorf, Bonn und Aachen haben bei einem Krisengipfel in der Staatskanzlei vorgeschlagen, den Sitzungs- und Straßenkarneval in NRW für die Session 2020/21 abzusagen.

Sie befürchten einen Imageverlust, sollte der Karneval trotz Corona stattfinden und sich nicht an Regeln gehalten werden. Der Staatskanzleichef von NRW, Nathanael Liminski, kommt der Bitte nach: „Gesellige Karnevalsveranstaltungen“ seien in diesem Jahr „nicht möglich“, verkündete er. „Kulturveranstaltungen“ mit Bühnenprogramm könnten unter Corona-Auflagen stattfinden. Sollte es zu einer landesweiten Absage kommen, müsse man sich daran halten, äußert sich Chmielnicki.

Kein „Tünnen Helau“, kein Elferrat, keine große Karnevalssause: Abgesagt worden ist bereits der traditionelle Kolpingkarneval Westtünnen, der am 6. und 7.Februar in der Von-Thünen-Halle hätte stattfinden sollen.

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