Hammer Band hat viel vor im Jahr 2020

Kapelle Petra: TV-Auftritt und Festival-Neuauflage in Hamm

Beim „Kapelle Somma“ 2018 herrschte beste Stimmung im Kulturrevier Radbod.
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Beim „Kapelle Somma“ 2018 herrschte beste Stimmung im Kulturrevier Radbod.

Mit dem „Kapelle Somma“ stellte die Hammer Band Kapelle Petra 2018 erstmals ihr eigenes Festival auf die Beine. Ende August kommt es nun im Kulturrevier Radbod zur zweiten Ausgabe der Veranstaltung.

Hamm – Erneut findet das Festival am Tag vor der Reggae-Summer-Night statt, die 2020 in die 22. Auflage geht, nämlich am Freitag, 28. August. Beide Veranstaltungen nutzen die gleiche Infrastruktur, was wesentlich dazu beiträgt, dass der „Kapelle Somma“ wieder stattfinden kann und den Kostenapparat im Rahmen hält.

Welche Bands neben der Kapelle auftreten werden, steht aktuell noch nicht fest. Voraussichtlich sollen es wieder sieben Gruppen sein, die abwechselnd drinnen und draußen spielen. „Es werden sicherlich Gruppen sein, mit denen wir im Rahmen unserer Touren viel zu tun hatten“, sagt Kapelle-Sänger und Gitarrist Guido Scholz. Ob darunter auch wieder per Bewerbungsverfahren wie 2018 ein Startplatz für eine weitere lokale Band vergeben wird, ist noch nicht abschließend entschieden. Zwischen den einzelnen Auftritten soll diesmal etwas mehr Luft „für Bier und Wurst“ bleiben, so Scholz.

Den Fans etwas zurückgeben

Grundsätzlich will die Kapelle mit ihrem Festival dem Hammer Publikum und den Fans auch etwas zurückgeben. „Hamm steht eher selten auf den Tourplänen“, sagt Schlagzeuger Markus Schmidt. Entsprechend rar seien größere Konzert-Events.

"Heimspiel"-Konzert der Giant Rooks ausverkauft

2018 betrat die Kapelle als Veranstalter damit Neuland. „Für uns war das schon eine große Nummer und ein Sprung ins kalte Wasser“, ergänzt Scholz. „Ich glaube, es ist uns gelungen, ein Festival auf die Beine zu stellen, das sich auch durch seinen familiären Charakter ausgezeichnet hat.“

Kulturrevier Radbod: Open-air mit Kapelle Petra, „Killerpilze“, „Elfmorgen“ und...

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Vorverkauf hat begonnen

Am Ende fielen der Zuspruch mit rund 700 Besuchern und das Resümee so gut aus, dass eigentlich schon 2019 eine Wiederholung stattfinden sollte. „Das war dann aber aufgrund unserer eigenen Termine, der Veröffentlichung des neuen Albums und des hohen Organisationsaufwands letztlich doch nicht möglich“, sagt Bassist Rainer Siepmann.

Seit Donnerstag sind die Tickets für die Zweitauflage erhältlich - vorläufig nur über die Kapelle-Homepage und schon bald auch über die normalen Verkaufsstellen und natürlich beim WA. Wie schon 2018 wird die Kapelle selbst an ausgewählten Terminen bei einem Zug durch die Innenstadt Karten verkaufen.

Wenn Kapelle Petra am 28. August auf Radbod spielt, ist dies auch eine Rückkehr zu den Wurzeln. Denn im Kulturrevier spielte die Band 1996 ihr erstes Konzert überhaupt.

Kapelle vorher live:

Das nächste Konzert in der Region, für das es noch Tickets gibt, findet am Freitag, 6. März, in der großen Halle des FZW in Dortmund statt. Das Konzert am 30. April im Schlachthof Soest hingegen ist bereits ausverkauft.

Kapelle im Fernsehen:

Am kommenden Montag reist die Kapelle nach Berlin, um dort einen TV-Auftritt für Sebastian Pufpaffs „Happy Hour“ auf 3sat aufzuzeichnen. Sendetermin der 45-minütigen Show wird der 2. Februar um 20.15 Uhr sein. Live zu hören sein wird der Titel „An irgendeinem Tag wird die Welt untergehen“.

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