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Kanal-Schleusen: Zwei Wochen lang Reparaturen

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Der Taucher Olaf Gövert hat erste Vorarbeiten ausgeführt.
Der Taucher Olaf Gövert hat erste Vorarbeiten ausgeführt. © Andreas Rother / Digitalfoto

HAMM - Rund 20 Schiffe passieren täglich die Schleusen auf dem Datteln-Hamm-Kanal in Hamm und Werries – und hinterlassen deutliche Kerben in den Schleusenwänden, wenn der Kapitän rechts oder links andockt. Seit Montag prüft das Wasser- und Schifffahrtsamt (WSA) Rheine die Schleusen auf Schäden und Reparaturbedarf.

„Die Schleusen müssen alle sechs Jahre gewartet werden“, sagt Diplom-Ingenieur Werner Korte vom WSA. Knapp zwei Wochen, bis zum 16. Mai, bleiben die Schleusen für Untersuchung und Reparatur gesperrt. In dieser Zeit finden keine Kohlentransporte über den Datteln-Hamm-Kanal statt.

Die Wartung der Schleusen in Hamm soll knapp zwei Wochen dauern.
Die Wartung der Schleusen in Hamm soll knapp zwei Wochen dauern. © Andreas Rother / Digitalfoto

„Mit den Kraftwerken und Häfen ist dieser Termin bereits seit einem Jahr abgesprochen“, sagt Korte. Vor fünf Wochen hat der Ingenieur schon erste Schäden bei einer Kontrolle vom Schiff aus festgestellt.

„Das ganze Ausmaß können wir erst nach der Trockenlegung sehen. Auf schwere Schäden deutet momentan jedoch nichts hin“, sagt Korte. Erste Vorarbeiten führt Olaf Gövert bei seinen Tauchgängen in der Schleuse aus.

„Sehen kann ich da unten so gut wie gar nichts, also muss ich die Sohlschiene abtasten und von der Muschelkruste befreien, damit die Gummidichtung wieder richtig aufliegen kann“. Über Nacht wurden die Schleusen trockengelegt. - WA

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