Drama auf der Neuen Bahnhofstraße

Junger Radfahrer nach Unfall tot - Anklage gegen Hammerin

Die Unfallursache wird noch ermittelt: Ein Pkw stieß mit einem Fahrradfahrer auf der Neuen Bahnhofstraße zusammen.
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Hier stieß der Pkw mit dem Fahrrad zusammen.

Die Staatsanwaltschaft Dortmund erhebt Anklage wegen fahrlässiger Tötung gegen eine 74-Jährige aus Hamm. Sie soll am 4. März 2021 einen tödlichen Verkehrsunfall im Bahnhofsviertel verursacht haben.

Hamm – Das Opfer war ein 29-Jähriger, der seinen Verletzungen eine Woche nach dem Unfall im Krankenhaus erlag. Der junge Mann war an jenem Tag mit dem Fahrrad unterwegs und hatte die Neue Bahnhofstraße auf Höhe des Gustav-Lübcke-Museums von Süden aus überqueren wollen. Die 74-Jährige fuhr im Auto und wollte von der Friedrichstraße in Richtung Wilhelmstraße abbiegen; auf der Kreuzung fuhr sie den Radler an.

Die Staatsanwaltschaft sehe darin eine fahrlässige Tötung, sagte Staatsanwalt Henner Kruse. An der Kreuzung gebe es eigens Warnzeichen, die auf kreuzende Fußgänger und Radfahrer hinweisen; die Autofahrerin hätte den Radler sehen müssen. Nach dem Unfall war das Geschehen von einem Gutachter rekonstruiert worden, um den Unfallhergang und die Schuldfrage zu klären.

Radfahrer hatten an der Kreuzung ein weißes „Geisterrad“ aufgestellt, um an den jungen Mann zu erinnern.

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