Julez nach Bachelorette-Aus: "Nicht ihr Beuteschema"

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Julez im Gespräch mit "Bachelorette" Jessica.

Hamm - Weder seine Natürlichkeit noch seine offene Bisexualität halfen Julez im Fernsehen. Sang- und klanglos schied der 26-jährige Hammer am Mittwochabend in der ersten Folge der neuen "Bachelorette"-Staffel aus. Alles nicht so schlimm, findet er.

Er war nicht ohne Optimismus in die neue Staffel der RTL-Serie „Die Bachelorette“ gezogen: Doch schon in der ersten Folge bekam der 26-jährige Julez alias Julian Sawatzki von der vermeintlichen Traumfrau Jessica Paszka einen Korb und musste wieder ins heimische Hamm fahren. Was dem einen oder anderen Kandidaten womöglich schlaflose Nächte beschert hätte, nimmt der Werrieser eher pragmatisch.

Allem (Zweck-) Optimismus im Vorfeld zum Trotz ist die Bachelorette-TV-Karriere ja schnell vorüber gewesen. Was überwiegt mehr: die Enttäuschung über das frühe Aus oder die interessant-ungewöhnliche Erfahrung einer solchen TV-Produktion? Was hätten Sie im Nachinein eventuell anders gemacht? 

Julez (rechts) mit Jessica und David im Gespräch.

Julez: Es überwiegt auf jeden Fall die interessante-ungewöhnlich Erfahrung einer solchen TV-Produktion. Zu sehen, was alles hinter den Kulissen passiert und selber Teil davon zu sein, war super spannend. Gleichzeitig haben sich selbst in kurzer Zeit Freundschaften entwickelt und das ist auch viel wert. Natürlich hätte ich mich gefreut, Jessi noch mehr von mir zeigen zu können, aber wenn es nicht passt, dann passt es halt nicht, und dann muss man auch mit einem Korb umgehen können. Im Nachhinein hätte ich nicht zusammen mit David das Gespräch mit ihr gesucht, sondern wäre alleine zu ihr gegangen, um mit ihr zu sprechen. Vielleicht hätte das etwas an ihrer Entscheidung geändert.

"Jessi war super sympathisch"

Nachdem Sie Jessica Paszka persönlich kennenlernen durften: Hat sie, die ja bereits jede Menge Öffentlichkeits-Erfahrung hat, als Typ Ihren Erwartungen entsprochen? Wäre sie tatsächlich eine Frau für Sie gewesen?

Julez: Jessi ist auf jeden Fall eine tolle Frau und super hübsch. Ich denke aber, dass ich einfach nicht zu ihr gepasst hätte. Wenn man sich ihre Ex-Freunde anguckt, dann passe ich überhaupt nicht in ihr Beuteschema. Trotzdem war sie super sympathisch, dennoch denke ich, dass ich bei Alisa oder Anna (frühere Bachelorette) bessere Chancen gehabt hätte.

"Negative Kommentare treffen nicht"

Es gab erwartungsgemäß viele auch kritische Reaktionen bei Facebook und Co. – zu Ihnen, aber auch zu den anderen Kandidaten und zum Format selbst. Besonders oft zitiert wurde der Satz „Optisch wie ein Model, Charakter von einer Dicken“. Wie intensiv haben Sie das verfolgt, und wie sehr hat Sie das persönlich getroffen? 

Julez: Vorab: Der Satz „Optisch wie ein Model, Charakter von einer Dicken“ stammt nicht von mir. Generell habe aber auch ich viele negative Kommentare bekommen. Gerade im Bezug auf meine Bisexualität. Klar, ein paar Kommentare liest man sich schon durch, aber intensiv damit auseinandersetzen tue ich mich nicht und treffen tut es mich auch nicht. Es gibt immer Leute, die einen nicht mögen und damit kann ich ganz gut umgehen – ich mag ja auch nicht jeden.

"Neue Anfrage? Warum nicht!"

Wie geht es nun weiter mit Ihnen persönlich? Haben Sie Hunger auf mehr TV bekomme, oder reicht es fürs erste? Werden Sie weiterhin im Hammer Elternhaus wohnen, oder treibt es Sie nun auch räumlich in die Selbstständigkeit – wenn ja, auf welche Weise?

Julez: Man wird sehen, was jetzt alles auf mich zukommt und was passiert. Ich bin auf jeden Fall offen für neue Dinge und wenn es eine Anfrage für eine andere TV-Show gibt – warum nicht? Und wer weiß, vielleicht bin ich ja irgendwann der erste Bachelor mit zehn Frauen und zehn Männern…

Den Plan auszuziehen hatte ich ja schon vor der Teilnahme an dem TV-Projekt, ob ich aber in Hamm bleibe oder es mich doch in eine andere Stadt zieht, bleibt abzuwarten.

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