Hammer Feuerwehr kann Katastrophe verhindern

Jugendlicher hantiert mit Feuerwerk - Brand, Großeinsatz, Festnahme

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[Update] Die Feuerwehr musste mit einem Großaufgebot zu einem Brand auf dem Firmengelände eines Reifenhandels auf der Heessener Straße ausrücken.

Hamm-Norden - Nach Angaben von Polizei und Feuerwehr meldete ein Anwohner am frühen Mittwochmorgen eine Rauchentwicklung im Hinterhof der Werkstatt an Heessener Straße unweit der Münsterstraße. Dort brannte unter einem Abdach ein Müllcontainer.

Da ein rasches und nachhaltiges Ausbreiten des Feuers auf Gebäudeteile nicht auszuschließen war, wurde die Feuerwehr gegen 2.50 Uhr für einen Großeinsatz alarmiert. Im Einsatz waren neben der Berufsfeuerwehr, dem Einsatzführungsdienst und dem Rettungsdienst auch Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Hamm-Norden.

Unkontrollierte Brandausbreitung vermieden

Beim Eintreffen waren schon drei Container komplett verqualmt. "Ein Trupp unter Atemschutz leitete sofort Maßnahmen zur Brandbekämpfung mit einem C-Rohr ein", teilte die Feuerwehr mit. Im weiteren Einsatzverlauf sei auch ein Schaumrohr zum Einsatz gekommen.

Tatsächlich griff das Feuerwehr auch auf das Vordach und das Gebäude über, sodass die Feuerwehr alle Hände voll zu tun hatte, um eine unkontrollierten Brandausbreitung zu vermeiden. Auf der Suche nach Brandnestern sei auch eine Wärmebildkamera eingesetzt worden, heißt es.

Verursache am Brandort angetroffen

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei wurde der Brand durch einen 17-Jährigen aus Hamm verursacht, der am Brandort mit Feuerwerkskörpern gezündelt hatte. Der Jugendliche wurde am Einsatzort angetroffen und vorläufig festgenommen. Gegen den Jungen werde wegen Brandstiftung ermittelt, heißt es.

Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 15.000 Euro geschätzt. - WA/han

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