3,5-Millionen-Maßnahme mit vielen Neuerungen

Jugendgästehaus Sylverberg hat große Zukunftspläne

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Hamm – Das denkmalgeschützte Jugendgästehaus Sylverberg im Hammer Osten soll barrierefrei und modern werden.

Im Rahmen der mit rund 3,5 Millionen Euro veranschlagten Maßnahme soll der denkmalgeschützte Altbau umfassend saniert werden und ein ergänzender, zweigeschossiger Anbau seitlich des Haupthauses entstehen. „Schon vor Jahren hat der Vorstand überlegt, wie die Zukunft des Jugendgästehauses gesichert werden kann“, sagte der Trägervereins-Vorsitzende Hans Frieling bei einer außerordentlichen Mitgliederversammlung des Trägervereins.

Der momentane Zustand mit Vier-, Sechs-, und Achtbett-Zimmern, bei denen über Treppen die Toiletten und Duschen im Untergeschoss erreicht werden müssen, sei nicht geeignet, auch in Zukunft die gute Belegungszahl zu erhalten. So wurde bereits vor anderthalb Jahren das Architekturbüro "Eichhorst + Schade" um eine Planung gebeten.

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Das ist alles geplant:

Nun sollen in dem Anbau nicht nur ein neuer Speisesaal mit Blick auf den Kurpark sowie eine moderne Küche mit Spülküche, Essensausgabe und Lager, sondern auch mindestens 16 Doppelzimmer mit eigener Dusche und WC entstehen, die durch Spezialmöbel auch bis zu vier Betten bieten, etwa als Familienzimmer. Absolute Barrierefreiheit ist, auch durch den Einbau eines Fahrstuhls, geboten.

Die geplante Erweiterung des Jugendgästehauses Sylverberg stellte der Trägerverein-Vorstand vor.

Zusätzlich sind Sozialräume für die Mitarbeiter, ein Büro für die Herbergseltern sowie ein großer Eingangsbereich und ein Übergang zum Altbau geplant. Im Altbau sollen neue Toiletten und Duschen für Jungs und Mädchen entstehen sowie Aufenthalts- und Tagungsräume.

So geht es nun weiter:

Träger des Aus- und Umbaus wäre die Stadt Hamm, die später ihre Kosten im Rahmen einer verträglichen Pachtregelung mit dem Trägerverein innerhalb des Stadtsportbundes regulieren wird. Dazu sei auch diese Abstimmung erforderlich, erklärte Frieling. Nur wenn der Trägerverein den Planungen zugestimmt habe, sei es möglich, die Maßnahme in den Rat einzubringen. Das Angebot werde durch die Barrierefreiheit auch für Inklusionsklassen geöffnet und die erweiterbaren Zwei-Bett-Zimmer seien auch eine Einladung für Familien.

Die Baumaßnahmen sollen im kommenden Sommer beginnen, als Dauer werde mit 12 bis 14 Monaten kalkuliert. Herbergseltern bleiben Carsten Pflug und Barbara Comino.

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