Jugendcafé Werries gestaltet mit Graffiti Bushaltestelle am Maxipark

Auffrischung am Maxipark: Jugendliche des Jugendcafés gestalteten mit Graffiti die Bushaltestelle an der Ostwennemarstraße und ernteten dafür unter anderem Lob von Bezirksvorsteher Björn Pförtzsch und Cornelia Helm von den Stadtwerken. ▪
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Auffrischung am Maxipark: Jugendliche des Jugendcafés gestalteten mit Graffiti die Bushaltestelle an der Ostwennemarstraße und ernteten dafür unter anderem Lob von Bezirksvorsteher Björn Pförtzsch und Cornelia Helm von den Stadtwerken. ▪

WERRIES ▪ Neue Graffiti an der Bushaltestelle Maximilianpark. Was normalerweise zu einem sofortigen Reinigungsauftrag führt, war diesmal gewünscht. Mit Unterstützung des Graffiti-Künstlers Kai Wolgemuth, in der Szene „Uzey“ genannt, sorgten sich jetzt Jugendliche des Jugendcafés Werries an der stark frequentierten Haltestelle um die Neugestaltung des Wartehäuschen.

Mit Hilfe von verschiedenen, selbst geschnittenen Schablonen sprühten die Jugendlichen kleine Motive auf die Wände des Wartehäuschens. Die Neugestaltung war nötig geworden, weil das alte Bild, eine Lokomotive, nach rund drei Jahren verwittert und unansehnlich war. „Die hohe Frequentierung hat Spuren hinterlassen“, erklärte Daniela Hemmis, Leiterin des Jugendcafés. Zeit war es, dass eine annehmbare Aufenthaltsqualität wieder hergestellt wurde – ein Chance für junge Künstler. „Hier können die Jugendlichen ihre Kreativität trainieren und sie sinnvoll ausleben“, sagte sie über die Aktion.

Von den künstlerischen Leistungen und dem Einsatz war Graffiti-Künstler „Uzey“ beeindruckt: „Die Jugendlichen haben wirklich Bock gehabt und waren top motiviert.“ Als Erinnerung an ihre Arbeit erhielten die Jugendlichen ein T-Shirt und ein Bild ihres Motivs.

Bezirksvorsteher Björn Pförtzsch und Cornelia Helm, Sprecherin der Stadtwerke Hamm, begutachteten das Ergebnis. Pförtzsch lobte den neu gestalteten „Schmuckunterstand“. Für viele auswärtige Besucher, die mit dem Bus den Maximilianpark besuchen, sei die Haltestelle das Erste, das sie sehen, sagte er. Auch Helm freute sich über das Projekt: „Das ist eine tolle Idee, wenn sich die Jugendlichen sinnvoll und kreativ betätigen können.“ Beide überprüfen die Möglichkeit, das Projekt fortzuführen. Zusätzlich zu den bisherigen gestalteten Flächen ließen sich noch Decke und Seitenwände mit Motiven verzieren. ▪ sbt

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