Jugendarbeit in Hamm boomt - aber auf niedrigem Niveau

Hartz-IV
+
Jugendarbeit wird mit öffentlichen Mitteln gefördert. (Symbolbild)

Mehr als verdoppelt hat sich die Zahl der Teilnehmer an mit öffentlichen Mitteln geförderte Angebote der Jugendarbeit in Hamm.

Hamm – 2017 nutzen 4455 junge Menschen die Angebote, 2019 waren es 9020 (plus 102,5 Prozent). Auch die Zahl der Ehrenamtler ist gestiegen: von 1052 auf 1 138 (plus 8,2 Prozent). Diese Zahlen nennt Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt.

Auch die Zahl der Angebote für junge Menschen stieg deutlich: Waren es 2017 noch 112, so gab es zwei Jahre später 191 Angebote. Das ist ein Plus von 70,5 Prozent. Mehr als die Hälfte dieser Angebote machen Veranstaltungen und Projekte aus. 2017 gab es 42, zwei Jahre später waren es 123 (plus 192,9 Prozent). Die Zahl der offenen Angebote sank um acht auf 38 (minus 17,4 Prozent); dafür gab es 2019 sechs gruppenbezogenen Angebote mehr, nämlich 30 (plus 25 Prozent).

Zum Vergleich: In Münster sank die Zahl der Teilnehmer an öffentlich geförderten Angeboten der Jugendarbeit um 33,7 Prozent. Immerhin 55.610 Teilnehmer wurden gezählt, 2017 waren es noch 83.845. In Dortmund stieg das angebot um 29,4 Prozent, von 91.524 auf 11.8425.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare