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"Jugend debattiert": Susanne Romanowski im Bundesfinale

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"Jugend debattiert": yourzz-Mitarbeiterin Susanne Romanowski setzte sich gegen 34.000 Bewerber durch. © Wiemer

HAMM - Susanne Romanowski aus Hamm hat am Donnerstag im nordrhein-westfälischen Landtag das Landesfinale "Jugend debattiert" für die Jahrgangsstufen 11 bis 13 gewonnen. Sie ist Mitarbeiterin unseres Jugendressorts yourzz.

Romanowski und die Zweitplazierte Vanessa Vohs aus Bottrop werden mit den Erst- und Zweitplatzierten der Jahrgangsstufe acht bis zehn (zweiter wurde hier der Gymnasiast Simon Langenberg aus Werne) am 15. Juni 2013 am Bundesfinale von "Jugend debattiert" im Beisein des Bundespräsidenten in Berlin teilnehmen und NRW vertreten. Als Preis für ihren Erfolg am Donnerstag und zur Vorbereitung auf das Bundesfinale erhalten die Landessieger außerdem ein dreitägiges professionelles Rhetorik-Training.

Die Kunst der politischen Rede beherrschten alle acht Finalisten der Jahrgangsstufen acht bis zehn sowie elf bis 13. Schließlich hatten sie sich auch in mehreren Vorrunden auf Klassen- und Schulverbundsebene gegenüber fast 34.000 Mitkonkurrentinnen und Mitkonkurrenten durchgesetzt. "Sollen Personen, die nicht kirchensteuerpflichtig sind, verpflichtet werden, einen Beitrag in gleicher Höhe an eine andere gemeinnützige Organisation zahlen?“, war das Thema, dem sich die vier Kandidaten der Jahrgangsstufen elf bis 13 stellten.

Debattiert wurde in einer 24-Minuten-Debatte. Jeder der vier Debattanten hatte zu Beginn zwei Minuten ungestörte Redezeit. Anschließend folgten zwölf Minuten freie Aussprache. Für das Schlusswort standen jedem Debattanten eine Minute zur Verfügung. Die Jury, der Prof. Ulrich von Alemann, Heinrich-Heine-Universität, Florian Quecke, Programmchef WDR 5, Guido Rütten, Projektlehrer, Dorothea Dietsch, Landtagsverwaltung, Stephan Vogel, Jugend debattiert-Alumnus, Melanie Breitenbach, Regionalkoordinatorin, Ansgar Kemmann, Leiter Jugend debattiert, sowie Landtagspräsidentin Carina Gödecke angehörten, begründete öffentlich. Bewertet wurden: Sachkenntnis, Ausdrucksvermögen, Gesprächsfähigkeit und Überzeugungskraft.

Bei einem Eröffnungsgespräch zu „Jugend debattiert“ sagte Landtagspräsidentin Carina Gödecke: „Debatten sind das Salz im politischen Menü. Gute Debatten ermöglichen, dass sich jede Bürgerin und jeder Bürger eine Meinung bilden kann. Politische Debatten versteht noch besser, wer selber debattieren kann. Darum ist der Landtag Nordrhein-Westfalen gerne Kooperationspartner von „Jugend debattiert“.“ Auch Schulministerin Sylvia Löhrmann war überzeugt: „Jugend debattiert leistet in Nordrhein-Westfalen einen wichtigen Beitrag für die Erziehung zur Demokratie. Die Schülerinnen und Schüler lernen hier, sich mit aktuellen gesellschaftspolitischen Themen intensiv auseinanderzusetzen, aber auch selbst das Wort zu ergreifen.“ - WA

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