„Auf'm Pütt“: Bergbau-Fotos im Landesarbeitsgericht

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Natürlich Nähe zeichnet die Porträts von Kumpels aus.

HAMM -  „Auf’m Pütt“: Das ist für Jürgen Post schon lange Zeit her. Der frühere Steiger auf dem Bergwerk Ost hat hat mit Eintritt in den Ruhestand eine neue Berufung gefunden – die Fotografie. Jetzt zeigt er seine Bilder im Landesarbeitsgericht.

Mit enormer Energie hat er als Autodidakt hier in kurzer Zeit eine ausdrucksstarke Qualität entwickelt, die mittlerweile in vielen Ausstellungen für begeisterte Besucher sorgt. Seine jüngste Ausstellung „Auf’m Pütt“ wird am Freitag, 5. Juli, um 15 Uhr im Landesarbeitsgericht an der Marker Allee eröffnet. Bis zum 30. September (montags bis mittwochs 7.30 bis 16 Uhr, donnerstags und freitags 7.30 bis 15.30 Uhr) sind rund 40 Fotografien zu sehen, überwiegend im Großformat 70 mal 100 Zentimeter. Gezeigt werden ausschließlich Motive vom Bergwerk Ost, die eine bleibende Lebendigkeit ausstrahlen, obwohl „der Pütt“ gerade endgültig „abgewickelt“ wird. Das dokumentieren vor allem die Porträts, die wohl nur deshalb eine solch natürliche Nähe ausdrücken können, weil Jürgen Post selbst einmal Kumpel war. „Der Bergbau geht. Was bleibt, sind wir Menschen“, ist laut Post die Botschaft, die er vermitteln möchte. Neben den Porträts hat er eine Reihe von Gebäuden und Maschinen künstlerisch in Colorkey-Technik dokumentiert: In schwarz-weißem Umfeld ist jeweils ein Detail in der Originalfarbe belassen worden. Das ist ausdrucksstark und zieht die Blicke der Besucher auch deshalb auf sich, weil die HDR-Technik für besondere Schärfe sorgt. -  san

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