Gerichtsverhandlung

Jobcenter Hamm um tausende Euro geprellt

Justitia
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Eine 40-jährige Hammerin ist wegen Betrugs verurteilt worden.

Weil sie das Jobcenter um mehrere tausend Euro betrogen hat, ist eine 40-jährige Hammerin am Freitag vor dem Schöffengericht zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr verurteilt worden.

Die bislang strafrechtlich nicht in Erscheinung getretene Frau hatte eingeräumt, für sich und ihre beiden Kinder zwischen 2014 und 2017 SGB-II-Leistungen bezogen zu haben, die ihr faktisch nicht zustanden. Ursprünglich hatte die Staatsanwaltschaft in ihrer Anklage den Leistungsbetrug bereits auf Mitte 2012 terminiert und war von einem Schaden von gut 50 000 Euro ausgegangen.

Die Angeklagte sollte in ihren Anträgen auf Leistungsbezug wahrheitswidrig angegeben haben, sich von ihrem Ehemann getrennt zu haben. Dieser sollte über genügend Einkommen verfügt haben. Im Prozess erklärte die 40-Jährige, dass sie seit 2014 wieder mit ihrem Mann zusammenlebe; davor habe man eine On/Off-Beziehung geführt, aber nicht zusammengelebt.

Das Gericht erkannte schließlich auf vierfachen Betrug, weil die Angeklagte für die Hartz-IV-Leistungen ab 2014 vier Folgeanträge gestellt hatte. Der Frau wurde zudem zur Auflage gemacht, 1 200 Euro an eine gemeinnützige Einrichtung zu zahlen. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

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