Warner fordert Lizenzgebühren

Abmahn-Irrsinn: Hat die „Jerusalema“-Challenge auch für Hammer Konsequenzen?

Die Barbara-Klinik hat mit ihrer Version der Jerusalema-Challenge fast 10 Millionen Aufrufe erreicht.
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Die Barbara-Klinik hat mit ihrer Version der Jerusalema-Challenge fast 10 Millionen Aufrufe erreicht.

Kommt Hammer Vereinen, Gruppen, Kliniken und Feuerwehren die Teilnahme an der „Jerusalema“-Challenge teuer zu stehen? Rechteinhaber Warner Music will offenbar in einigen Fällen Lizenzgebühren von Behörden und Privatunternehmen, aber auch von Organisationen kassieren.

Hamm – Im Herbst 2020 hatten die St.-Barbara-Klinik, das Seniorenheim St. Stephanus, die Schornsteinfeger oder auch die Realschule Bockum-Hövel mit ihren Videos viele Menschen erheitert. Jetzt könnte ihnen das teuer zu stehen kommen. Bisher ist nach WA-Informationen noch kein entsprechendes Schreiben bei Teilnehmern der Aktion in Hamm eingegangen. Das kann sich aber im Laufe dieser Tage ändern. (News zum Coronavirus in Hamm)

StadtHamm
RegierungsbezirkArnsberg
Fläche226,3 km²
Einwohner179.916 (31. Dez. 2019)

Jerusalema-Challenge: Barabara-Klinik in Hamm prüft rechtliche Lage

Mit fast 10 Millionen Aufrufen auf verschiedenen Social-Media-Plattformen im Internet war vor allem das Video der Barbara-Klinik ein voller Erfolg gewesen. Der drei Minuten und 15 Sekunden lange Clip war hunderttausendfach kommentiert und weiterverbreitet worden. Aktuell laufe im Haus eine entsprechende Prüfung, wie mit möglichen Forderungen von Warner umzugehen sei, erklärte eine Sprecherin der Klinik, deshalb könne aktuell kein Kommentar abgegeben werden.

Eine an einem „Jerusalema“-Video-Beteiligte kritisierte das Vorgehen des Musikkonzerns. „Erst wir haben das Video ja so richtig bekannt gemacht. Dafür jetzt auch noch zahlen zu dürfen ist schon ein starkes Stück. Wir fühlen uns verarscht“, sagte die Frau.

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