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Jedes vierte Auto in Hamm beim TÜV durchgefallen

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Von: Detlef Burrichter

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© dpa

Hamm - Mehr als 75 Prozent aller Autos, die im Jahr 2016 die Hauptuntersuchung an der TÜV-Station in Hamm absolviert haben, bekamen sofort die neue Plakette. Das heißt aber auch: Jedes vierte zeigte besonders negative Auffälligkeiten.

Bei gut 62 Prozent fanden sich zwar überhaupt keine Mängel am Fahrzeug. Jedes vierte Auto (24,7 Prozent) hatte aber so erhebliche Mängel, dass es unverzüglich repariert werden musste. Erst bei der Nachprüfung wurde die TÜV-Plakette erteilt.

Stillgelegt werden musste kein einziges Auto.

Zur hohen Mängelquote passt der hohe Kilometerdurchschnitt der in Hamm zur Hauptuntersuchung vorgestellten Fahrzeuge. Der durchschnittliche Pkw war 9,8 Jahre alt und hatte mehr als 106.000 Kilometer auf dem Tacho.

Beleuchtung das größte Problem

Die häufigsten Beanstandungen gab es bei der Beleuchtung. Weitere häufig festgestellte Mängel betrafen Achsen, Räder, Reifen, Bremsen sowie die Umweltbelastung.

Der TÜV weist darauf hin, dass sich zum Jahreswechsel die Farbe der rosafarbenen Plakette ändert. Auch diese älteren Fahrzeuge bekommen dann eine grüne Plakette. Wer nicht umstellt, riskiert Verwarnungsgelder. Für Ordnungshüter ist leicht erkennbar, wer im März 2018 noch mit rosafarbener Plakette auf dem Kennzeichen auf den Straßen unterwegs ist.

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