Nord-Apotheke - seit 70 Jahren im Hammer Norden

Die Nord Apotheke feiert 70. Geburtstag
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Die Nord Apotheke feiert 70. Geburtstag

„Freundlich, aktiv, kompetent“ - das ist das Motto der Nord-Apotheke. Wo sie diese Attribute finden, wissen die Hammer. Seit 70 Jahren versorgen die Apotheker der Familie Harren vom Bockumer Weg 46 die Menschen mit Medikamenten und medizinischen Hilfsmitteln.

Immer mit einem Lächeln auf den Lippen beraten Inhaber Thomas Harren und sein Team dort Jung und Alt. „Wir sind stark vor Ort“, ergänzt der Apotheker das Motto seiner Apotheke.

Sein Großvater Anton Harren erhielt am 18. März 1950 von der britischen Militärverwaltung die Erlaubnis im Westen der Güterbahnlinie Hamm-Münster eine Apotheke aufzumachen. Ab den 70er Jahren führte Antons Sohn Hermann die Nord-Apotheke. Nach dessen plötzlichem Tod 1996 übernahm dann mit Thomas Harren die dritte Generation der Familie die pharmazeutische Versorgung.

Thomas Harren ist stolz auf die 70-jährige Geschichte der Nordapotheke - eine Familiengeschichte.

Das Leistungsspektrum der Nord-Apotheke ist in den vergangenen 70 Jahren genau wie der Kundenstamm stetig gewachsen. 18 Mitarbeiter beschäftigt Thomas Harren aktuell, darunter zwei angestellte Apothekerinnen. Viele der Pharmazeutisch Technischen- (PTA) und Pharmazeutisch Kaufmännischen Assistentinnen des aktuellen Teams sind in der Nord-Apotheke ausgebildet worden. Die Nord-Apotheke ist Ausbildungs- und zudem Praktikumsbetrieb für angehende Apothekerinnen und Apotheker.

Stärke vor Ort heißt für Thomas Harren zum einen die intensive Beratung seiner Kunden, zum anderen der rasche Lieferservice durch die automatische Kommisionierung in der Apotheke und einem gut sortierten Großhändler im Hintergrund. „Wenn etwas nicht vorrätig ist, besorgen wir es innerhalb von zwei, drei Stunden und liefern es bei Bedarf auch nach Hause“, sagt der Apotheker. Die Mitarbeiter werden laufend fortgebildet. Die Nord-Apotheke ist zertifiziert für Arzneimittel-Therapiesicherheit. „Das heißt, dass wir die Neben- und Wechselwirkungen der verordneten Medikamente bei jedem Patienten im Blick haben“, erklärt Thomas Harren. „Ein Patient geht zum Beispiel zu unterschiedlichen Ärzten, die nichts voneinander wissen“, erläutert der Apotheker. „Dann kann es passieren, dass die jeweils verordneten Medikamente Wechselwirkungen zeigen. Der Therapieerfolg bleibt möglicherweise aus.“ Und das sei ja der Hintergrund einer jeden Verordnung – das der Patient gesunde.

Kirsten Koert stellt einen Wochenblister für ein Hammer Altenheim zusammen.

Zum Therapieerfolg gehört ferner die richtige Einnahme der Medikamente. „Vor allem ältere Menschen bekommen oft mehrere Medikamente“, weiß der Nordener Apotheker. Die müssen zu bestimmten Zeiten regelmäßig eingenommen werden. „Für ein Altenheim bieten wir so genannte Wochenblister an“, beschreibt Thomas Harren. Für jeden Patienten werden die Tabletten für sieben Tage zusammengestellt. Die Medikamente müssen aus diesem Blister herausgedrückt werden wie bei normalen Medikamentenpackungen – ein zusätzlicher Kontrolleffekt.

„Zwischen uns und unseren Kunden herrscht ein Vertrauensverhältnis“, erklärt der Inhaber der Nord-Apotheke. „Die Menschen fragen eher nach als bei ihrem Arzt.“ Er nennt ein Beispiel: „Wenn ein Patient eine Tablette schlecht schlucken kann, weil sie zum Beispiel zu groß ist, zeigen wir Alternativen auf – natürlich in Rücksprache mit dem Arzt.“

Das Team der Nord Apotheke

Auch das klassische Feld einer Apotheke bedienen Thomas Harren und sein Team. „Wir stellen nach wie vor individuelle Rezepturen her. Salben nach Angaben der Hautärzte zum Beispiel“, erklärt der Apotheker. Die Qualität der Rezepturen wird stichprobenartig von einem unabhängigen Labor überprüft. Die Nord-Apotheke selbst arbeitet nach hohen Standards, ist QM-zertifiziert.

Zum Angebot der Nord-Apotheke gehört auch die Versorgung der Kunden mit Hilfsmitteln, ob Messstreifen für Diabetikermesssgeräte, Kompressionsstrümpfe nebst Anpassung, Bandagen, Verbandsmaterial oder Inkontinenzmaterialien. Ferner verleiht die Nord-Apotheke Inhalationsgeräte und elektrische Milchpumpen. „Wir sind eben nah vor Ort“, sagt Thomas Harren. Und das jetzt schon seit 70 Jahren – wie auch die von den Mitarbeiterinnen erstellten Fotokollagen in den Schaufenstern zeigen.

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