1500 Kilometer lange Botschaft: Besondere Aktion zum 30-Jährigen des Kinder- und Jugendhospizdienstes

Alles bereit für die „große Tour“: Lioba Bruhne (von links), Hildegard Treutler, Edwin Löper und Marita Lücke besprechen die Lage für die Ankunft des Dauerradlers Thomas Meier.
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Alles bereit für die „große Tour“: Lioba Bruhne (von links), Hildegard Treutler, Edwin Löper und Marita Lücke besprechen die Lage für die Ankunft des Dauerradlers Thomas Meier.

Der Deutsche Kinderhospizverein (DKHV) wird 30 Jahre alt und der Ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst Hamm-Warendorf feiert mit.

Hamm – Thomas Meier, ein ehrenamtlicher Mitarbeiter aus Bonn, begibt sich mit dem Rad auf eine 1500 Kilometer lange Promotion-Rundfahrt, bei der er fast alle Ambulanten Kinderhospizdienste besucht. Am 7.August macht Meier auch in Hamm Station – die Vorbereitungen laufen.

Dazu trafen sich zuletzt die Koordinatorinnen Lioba Bruhne und Hildegard Treutler, sowie die Ehrenamtler Edwin Löper und Marita Lücke im Vereinsgebäude. Vom begleitenden Radfahren über Details wie den Pavillon, Stehtische und Grill, bis zur Übernachtung – Meier wird für eine Nacht bei Lücke zu Gast sein – wurde alles angesprochen.

„Coronabedingt muss in diesem Jahr leider vieles ausfallen, aber dieser Besuch soll ein besonderer Moment werden“, sagt Bruhne. Auf seiner Internetseite zur Tour unter www.radundfuss.net beschreibt Meier sowohl seine Tour, als die Strukturen des Vereins und seine Erfahrungen als Ehrenamtler.

Spenden kommen bei Familien an

Die Mitglieder, ob in Bonn, Olpe, oder auch Hamm, begleiten Kinder und Jugendliche mit lebensverkürzenden Krankheiten und gehen darüber hinaus auch besonders auf deren Familien ein. Die Finanzierung dieser Arbeit findet zu 75 Prozent durch Spenden statt. Meier will darauf aufmerksam machen, dass das Geld wirklich dort ankommt, wo es gebraucht wird.

„Wir sind ja sehr froh darüber, was die Vereinszentrale in Olpe leistet“, so Treutler. Nicht nur verwaltungstechnisch werden die Vereine vor Ort unterstützt, auch mit zahlreichen Aus- und Fortbildungsmöglichkeiten für betroffene Familien, Ehren- und Hauptamtler, Freizeitangeboten für die Familien, die Betroffenen und deren Geschwister und vielem mehr.

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Gemeinsames Radeln mit Luftballons

Am 7.August wird der engagierte Ehrenamtler in Herringen von den Mitgliedern und einigen Eltern begrüßt. Gemeinsam radeln dann alle – mit Luftballons dekoriert und damit gut erkennbar – zum Vereinsgebäude am Caldenhofer Weg, wo bereits alles für ein kleines Fest vorbereitet ist. „Wir sind natürlich gespannt, was Meier dann von seiner Tour zu berichten hat. Und wenn sich jemand über unseren Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst Hamm/Warendorf informieren möchte, so stehen wir auch gerne bereit“, so Treutler.

Gegen 19 Uhr werden die Radfahrer am Caldenhofer Weg erwartet und dann beginnt, ganz coronagemäß, das entspannte Miteinander. Im kommenden Jahr wird übrigens erneut gefeiert, denn dann begeht der Hammer Verein sein zehnjähriges Bestehen.

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