Immer mehr Autos auf den Hammer Straßen unterwegs

Die Zahl der hier zugelassenen Personenkraftwagen (Pkw) stieg 
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Die Zahl der hier zugelassenen Personenkraftwagen (Pkw) stieg 

Hamm bleibt eine Autostadt. Die Zahl der hier zugelassenen Personenkraftwagen (Pkw) stieg nach Angaben des Statistischen Landesamtes IT NRW von 2012 bis 2020 um 12,7 Prozent, die Autodichte um 10,5 Prozent. Damit folgen die Hammer einem landesweiten Trend zu immer mehr Autos.

Hamm – 86 429 Pkw waren IT NRW zufolge am 1. Januar 2012 in Hamm zugelassen, acht Jahre kurvten dann schon 97 410 Wagen mit HAM-Kennzeichen durch die Gegend. Die Autodichte berechnet sich aus Pkw pro 1 000 Einwohner, sie ist ein Indikator dafür, wie eng es auf Straßen und Parkplätzen wird. Der Wert für Hamm stieg von 489,8 (2012) auf 541,4 (2020).

Damit liegt Hamm fast genau im Durchschnitt des autoaffinen Ruhrgebiets (542,2 Pkw pro 1000 Einwohner), aber noch unter dem Landesdurchschnitt: Zwischen Rhein und Weser kommen 570 Autos auf 1 000 Einwohner. Insgesamt sind in Nordrhein-Westfalen 10,2 Millionen Pkw gemeldet (plus 11,8 Prozent).

Dabei zeigt sich ein deutliches Stadt-Land-Gefälle. Mit 451 Pkw pro 1 000 Bürgern hat Köln als größte NRW-Stadt die geringste Autodichte, die größten Autofreunde finden sich dafür im Kreis Euskirchen, wo 673 Pkw pro 1000 Bewohnern registriert sind.

Auch in den Landkreisen rund um Hamm ist die Autodichte höher als in der Stadt: Coesfeld 636 Pkw pro 1 000 Einwohnern (plus 12,7 Prozent), Soest 630,2 (plus 11,7), Unna 606,8 (plus 11,3) und Warendorf 621,1 (plus 12,5).

Auf der anderen Seite der Skala stehen in der Region Dortmund mit 495 (plus 9,6) und Münster 467 Pkw pro 1000 Einwohnern (plus 5,2). Die einzige Stadt, in der die Autodichte abgenommen hat, war Bonn (532 Pkw pro 1000 Bonnern, minus 1,8).

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