Der Wahlkampf hat begonnen

Ideen der CDU für Hamm offenbar in Teilen aufgewärmt

Als „großen Wurf“ stellte OB Thomas Hunsteger-Petermann das „Drahtviertel“ im Hammer Westen vor.
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Als „großen Wurf“ stellte OB Thomas Hunsteger-Petermann das „Drahtviertel“ im Hammer Westen vor.

Die Projekte, die die CDU am Mittwoch zum Auftakt ihres Kommunalwahlkampfes als Zukunftsideen für die Stadtentwicklung präsentierte, sind nicht so neu, wie es zunächst den Anschein hatte.

Hamm – Die Umgestaltung von WDI-, Thyssen-Gelände und Rangierbahnhof wird tatsächlich bereits seit geraumer Zeit in Verwaltung und Politik diskutiert. Die Stadtverwaltung machte auf WA-Anfrage zwar deutlich, dass man in diesen Fällen nur unterstützend tätig sei - vom „Drahtviertel“ (hier klicken für unseren Auftaktbericht) beispielsweise habe die Stadt selbst gar keine Zeichnungen oder Pläne. Nach WA-Informationen haben sich die Stadt und ihre Töchter aber durchaus mit der Entwicklung der Flächen beschäftigt.

Die Initiative für die Reaktivierung des Rangierbahnhofs, die Oberbürgermeister Thomas Hunsteger-Petermann am Mittwoch bei der CDU-Veranstaltung ankündigte, geht auf die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) zurück, die ein Konzept für einen Umschlag zwischen Schiene, Straße und Schiff entwickelt hat; es liegt derzeit nach Informationen unserer Zeitung zur Prüfung bei DB Cargo.

Süffisante Reaktionen

Aus der SPD heißt es, ihr OB-Kandidat Marc Herter habe es sehr gefreut, dass die CDU aus dem SPD-Konzept „Hamm von Morgen“ Ideen aufnimmt, vorstellt und das Drahtviertel, das bei der SPD Lokschuppenviertel heiße, entwickeln will. Der FDP-Kreisvorsitzende Ingo Müller findet die Idee für ein  „Drahtviertel“ grundsätzlich nicht schlecht. „Der große Wurf ist es aber nicht. Die Ideen sind nicht neu. Es gibt sie längst für andere Standorte.“

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