Entspannung reicht noch nicht

Hohe Inzidenz in Bonn: Giant Rooks verschieben Dortmund-Konzert

Giant Rooks
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Die Giant Rooks spielen im Juni nicht in Dortmund.

Für die Giant Rooks hat sich die Corona-Lage offenbar noch nicht genug entspannt: Die Band aus Hamm hat ihre Konzerte in Dortmund und Bonn um mehrere Wochen verschoben.

Dortmund/Hamm - Überraschend wurden Ticketbesitzer für zwei in Kürze geplanten Auftritte der Giant Rooks am Donnerstag darüber informiert, dass diese nicht wie geplant stattfinden werden. So wurde das Konzert in Dortmund im Rahmen der Juicy Beats Park Sessions vom 24. Juni auf den 6. August verschoben. Dabei war schon im Vorfeld darauf hingewiesen worden, dass vor Ort die dann aktuell gültigen Vorgaben zu berücksichtigen seien.

Der aktuelle Inzidenzwert von 23,8 in Dortmund ist der Band offenbar noch zu kritisch, um ein halbwegs entspanntes Open-Air-Event durchzuführen - allerdings wird interessanterweise offiziell nur auf die Situation in Bonn Bezug genommen, dort liegt die Inzidenz aktuell bei 44,3. Das frisch verbreitete offizielle Statement vom Management klingt so:

„Liebe Leute!

auf Grund hoher Inzidenzen in Bonn müssen wir unsere Konzerte in Bonn & Dortmund von Ende Juni in den August legen. Wir sind auch enttäuscht und möchten uns bei allen entschuldigen, die das betrifft. Falls ihr an den neuen Terminen nicht könnt, habt ihr die Möglichkeit, eure Tickets dort zurückzugeben, wo ihr sie gekauft habt. Alle Konzerte ab Juli sind davon übrigens nicht betroffen!“

„Die Inzidenz war so hoch in Dortmund, dass der Veranstalter alle Konzerte in der Kapazitätsgröße in den Juli auch aus Sicherheitsgründen verlegt hat“, ergänzte Bandmanager Alex Ruhl auf Nachfrage. Demnach sollte die Kapazität über 1000 liegen - offenbar zuviel angesichts der derzeitigen Vorgaben.

Somit dürfte das zweite heimatnahe Konzert der Giant Rooks in Münster am 28. August (ausverkauft) nach aktuellem Stand als sicher gelten, ebenso wie die zahlreichen anstehenden „Picknick“-Konzerte. Der Auftritt in Bonn wurde übrigens auf den 11. August verlegt.

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