Start am kommenden Montag

Stadt Hamm entzerrt Schulverkehr - Gesamtschulen starten später

Lotsen achten in Hamm (hier am Wilhelmsplatz) inzwischen darauf, dass die Schulbusse nicht überfüllt sind.
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Lotsen achten in Hamm (hier am Wilhelmsplatz) inzwischen darauf, dass die Schulbusse nicht überfüllt sind. Schon bald soll die Entzerrung des Schulbeginns für weitere Entlastung sorgen.

In einem gemeinsamen Kraftakt entzerren Stadt Hamm, Stadtwerke und Schulen den morgendlichen Schülerverkehr. Damit sollen besonders frequentierte Linien und Ersatzbusse entlastet werden, um überfüllte Busse zu verhindern.

Hamm - Ab Montag, 23. November, wird der morgendliche Schulbeginn der drei Gesamtschulen in Hamm (Sophie-Scholl-Gesamtschule, Arnold-Freymuth-Schule und Friedensschule) verlegt: Die drei Gesamtschulen starten dann erst um 8.45 Uhr morgens mit dem Schultag. Die Regelung gilt zunächst bis zum Beginn der Osterferien. Diese Entscheidung traf der Coronavirus-Krisenstab der Stadt Hamm in Absprache mit den betroffenen Schulen, den Stadtwerken sowie der Bezirksregierung Arnsberg. (News zum Coronavirus.)

„Mit dem versetzten Schulbeginn an den Gesamtschulen nehmen wir rund 3000 Schülerinnen und Schüler aus der ‚Rush Hour‘ zwischen 7 und 8 Uhr heraus. Damit schaffen wir für alle Schülerinnen und Schüler eine spürbare Entlastung im morgendlichen Schulbusverkehr“, betont Oberbürgermeister Marc Herter. „Wir haben die Regelung bewusst auf einen längeren Zeitraum angelegt, um allen Beteiligten eine gewisse Planungssicherheit zu geben. Wir werden die Entwicklung der Situation an den Schulen und im Schulbusverkehr in den nächsten Wochen weiter beobachten und im neuen Jahr entscheiden, ob weitere Schulen ihren morgendlichen Schulbeginn ändern werden.“

Die Schulbus-Angebote der Stadtwerke zu den drei betroffenen Schulen werden entsprechend angepasst, Informationen zu den neuen Abfahrtszeiten sowie zu möglichen Änderungen im Stundenplan erhalten die Schüler und Eltern über ihre jeweiligen Schulen.

„Ich freue mich, dass wir in schnellem Einvernehmen zwischen allen Beteiligten diese Regelung auf die Beine stellen konnten“, erklärt Bildungsdezernentin Dr. Britta Obszerninks. „Uns ist bewusst, dass diese Regelung für die Eltern zusätzlichen organisatorischen Aufwand bedeutet – aber mit Blick auf die derzeitige Pandemie-Situation ist diese Regelung sinnvoll und notwendig.“

In einem entsprechenden Elternbrief werben Oberbürgermeister Marc Herter und Bildungsdezernentin Dr. Britta Obszerninks für die Maßnahme.

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