Aktuelle Infos zu Nachverfolgung und Altersstatistik

Hohe Corona-Zahlen - doch Hamm kann an wichtiger Stelle weiter punkten

Im Schnelltestzentrum im Aktivita in Hamm wird ein Schnelltest vorgenommen.
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Im Schnelltestzentrum im Aktivita wird ein Schnelltest vorgenommen. (Archivbild)

Regelmäßig präsentiert die Stadt eine wöchentliche Corona-Statistik - diesmal bezogen auf die Zeit vom 7. bis 13. Dezember. Und wieder einmal fällt auf, dass Hamm an einigen Stellen durchaus punkten kann.

Hamm - Während andere Städte und Landkreise bei der Nachverfolgung der Infektionsketten längst die Segel gestrichen haben, kann Hamm weiter eine hohe Aufklärungsquote vorweisen. 73 Prozent der Infektionen konnten auch in den zurückliegenden sieben Tagen in der Stadt aufgeklärt werden – an dieser Stelle wurden Angela Merkels Zielvorgaben also erfüllt. (News zum Coronavirus in Hamm.)

Beim Blick auf die Altersstatistik (Stand Mittwoch) fällt auf, dass unter den akut Infizierten nunmehr die Gruppe der Hochbetagten größer wird. Am meisten betroffen bleiben aber die „Mittelalten“, die in der Regel hochmobil sind und einer Arbeiten nachgehen. Hier der aktuelle Überblick:

  • Infizierte 0 bis 9 Jahre: 42
  • Infizierte 10 bis 19 Jahre: 49
  • Infizierte 20 bis 29 Jahre: 58
  • Infizierte 30 bis 39 Jahre: 67
  • Infizierte 40 bis 49 Jahre: 75
  • Infizierte 50 bis 59 Jahre: 69
  • Infizierte 60 bis 69 Jahre: 43
  • Infizierte 70 bis 79 Jahre: 43
  • Infizierte 80 bis 89 Jahre: 51
  • Infizierte über 90 Jahre: 13

Etwa die Hälfte der 353 neuen Infektionen aus den zurückliegenden sieben Tagen ereigneten sich im Familien- und Bekanntenkreis. Jeweils rund 9 Prozent entfielen auf Seniorenheime und Arbeitgeber. 28 Prozent der Fälle blieben unaufgeklärt.

Rein rechnerisch gibt es pro Haushalt weniger als zwei Corona-Fälle. Die derzeit akut Infizierten 510 Hammer verteilen sich auf rund 340 Haushalte.

Aufbau des Impfzentrums an der Friedensschule in Hamm

Impfzentrum Hamm an der Friedensschule
Impfzentrum Hamm an der Friedensschule
Impfzentrum Hamm an der Friedensschule
Impfzentrum Hamm an der Friedensschule
Aufbau des Impfzentrums an der Friedensschule in Hamm

Corona in Hamm - die Zahlen an den Schulen:

42 Schüler und drei Lehrkräfte aus Hamm waren am Mittwoch infiziert. Die Fälle verteilten sich auf 22 Schulen. Lehrer, die in Hamm arbeiten, dort aber nicht wohnen, können nicht erfasst werden. 491 Schüler befanden sich in Quarantäne. Im Großteil der Schulen gab es nach Mitteilung der Stadt nur einen oder zwei Fälle. Eine Schule habe mehr als fünf Infektionen. „Von Schulen als Infektionsherd gehen wir weiterhin nicht aus“, hieß es aus dem Rathaus.

Folgende Schulen waren betroffen: Albert-Schweitzer-Schule, Gebrüder-Grimm-Schule, Bodelschwinghschule, Karlschule, Johannesschule, St. Franziskus-Berufskolleg, Carl-Orff-Schule, Galilei-Gymnasium, Talschule, RS Bockum-Hövel, Gymnasium Hammonense, Märkisches Gymnasium, Wilhelm-Busch-Schule, Sophie-Scholl-Gesamtschule, Alfred-Delp-Schule, Anne-Frank-Schule, Lindenschule, Beisenkamp Gymnasium, Ludgerischule, Lessingschule, Friedensschule, Jahnschule.

Corona in Hamm - die Zahlen in den Seniorenheimen:

52 Bewohner und 30 Mitarbeiter waren am Mittwoch mit dem Coronavirus infiziert. Zehn der stadtweit 30 Senioreneinrichtungen waren betroffen. Etwa ein Drittel des Geschehens betrifft das Heim „Am Museum“.

Corona in Hamm - das bewegt die Menschen aktuell

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