Erfreuliches zum Lebensunterhalt: Nur noch 426 Hammer erhalten Hilfe

426 Menschen aus Hamm haben im vergangenen Jahr Hilfen zum Lebensunterhalt bekommen. Das sind 67 weniger als noch im Jahr zuvor (Minus 13,6 Prozent).
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426 Menschen aus Hamm haben im vergangenen Jahr Hilfen zum Lebensunterhalt bekommen. Das sind 67 weniger als noch im Jahr zuvor (Minus 13,6 Prozent).

426 Menschen aus Hamm haben im vergangenen Jahr Hilfen zum Lebensunterhalt bekommen. Das sind 67 weniger als noch im Jahr zuvor (Minus 13,6 Prozent), teilt Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mit.

Hamm – Die Hilfe zum Lebensunterhalt soll den Grundbedarf vor allem an Nahrung, Kleidung, Unterkunft und Heizung decken. Leistungsberechtigt sind beispielsweise Erwerbsunfähige auf Zeit, Vorruheständler mit niedriger Rente oder längerfristig Erkrankte.

Personen, die in stationären Einrichtungen untergebracht sind, können neben Maßnahme bezogenen Leistungen auch Hilfe zum Lebensunterhalt erhalten. Dieser sogenannte weitere, notwendige Lebensunterhalt, umfasst insbesondere eine Kleiderbeihilfe und einen Barbetrag (Taschengeld) zur freien Verfügung.

Zahlen zur Lebensunterhaltshilfe

Von dem Leistungsempfängern in Hamm lebten 2019 exakt 165 Menschen in Einrichtungen (zum Beispiel Wohn- oder Pflegeheimen). Ein Jahr zuvor waren es noch 186. Außerhalb von Einrichtungen lebten im vergangenen Jahr 295 Leistungsempfänger, 46 weniger als im Jahr 2018.

Auch in ganz Nordrhein-Westfalen ist die Zahl der Leistungsempfänger für Hilfen zum Lebensunterhalt zurück gegangen, allerdings nicht so stark wie in Hamm. Ende 2019 erhielten in NRW 87.256 Personen Hilfe zum Lebensunterhalt. Das waren 5875 Empfänger weniger als Ende 2018. Das entspricht einem Rückgang von 6,3 Prozent.

Fast nur deutsche Leistungsbezieher

Von den Empfängern der laufenden Hilfe zum Lebensunterhalt waren 46,2 Prozent weiblich und 53,8 Prozent männlich. 89,8 Prozent dieser Leistungsbezieher besaßen die deutsche Staatsbürgerschaft.

Fast zwei Drittel (64,0 Prozent) der Personen mit Bezug von laufender Hilfe zum Lebensunterhalt lebten in Einrichtungen. Für diesen Personenkreis wird die Hilfe in der Regel ergänzend zu anderen Leistungen gezahlt. Mit einem Durchschnittsalter von 55,8 Jahren waren die Leistungsempfänger in Einrichtungen älter als die außerhalb von entsprechenden Einrichtungen (42,6 Jahre).

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