(Kein) Raser-Problem auf dem Torksfeld?

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Herringen – Durch den Bau der Johannes-Rau-Straße hat sich die Situation auf der Straße Zum Torksfeld verbessert. Das geht aus einer Stellungnahme der Verwaltung auf eine Anfrage der SPD-Fraktion hervor.

Anwohner hatten die Genossen darauf hingewiesen, dass schon ab 3 Uhr in der Frühe schwere Lkw über die Straße rollen. Ferner werde ganztägig, insbesondere aber in den Abendstunden, die Geschwindigkeit von 50 Kilometern in der Stunde massiv überschritten.

Wie die Verwaltung jetzt erklärte, fahren zwar auch weiterhin Lkw über das Torksfeld, aber deutlich weniger als früher. Das hätten mehrere Messungen mittels Seitenradargeräten ergeben. 2005, also noch vor dem Bau der Johannes-Rau-Straße, waren pro Tag rund 9000 Fahrzeuge auf dem Torksfeld unterwegs. Der Anteil der Lkw (650) lag bei 7 Prozent. Bei Messungen im vergangenen Jahr wurden dann „nur“ noch 6600 Fahrzeuge/Tag gezählt, darunter 230 Lkw (3 Prozent).

Fließt immer noch zu viel Verkehr durch Herringen?

„Es wird also deutlich, dass mit der in 2011 eröffneten Johannes-Rau-Straße die Belastung um inzwischen mehr als 25 Prozent reduziert wurde. Die Lkw-Belastung hat sich sogar um zwei Drittel verringert, wobei anzumerken ist, dass es sich bei mindestens einem Viertel der erfassten ,Lkw’ um Busse handelt“, so das Fazit der Verwaltung.

Auch von „massiven Überschreitungen der Geschwindigkeit“ kann aus ihrer Sicht keine Rede sein. Seit Anfang 2017 wurden auf dem Torksfeld insgesamt 36 Kontrollen durchgeführt. Zusätzlich war im November 2018 der mobile „Enforcement-Trailer“ im Einsatz, um vor allem Verstöße in den Abend- und Nachtstunden zu erfassen. Dabei ergab sich ein Anteil der Tempoübertretungen von lediglich 0,3 Prozent aller Fahrzeuge.

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