Frühlingsfest von Samstag bis Montag

Herringer Moschee erreicht wichtiges Etappenziel

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Der 2. Vorsitzende Durmus Kocabas (von links), der Vorsitzende Muharrem Gümüskaya sowie Schriftführer Yusuf Kusakli freuen sich, viele Gäste beim Frühlingsfest der Ulu-Moschee begrüßen zu dürfen.

Herringen – Drei Jahre nach Beginn der Bauarbeiten hat der Bau der Ulu-Moschee an der Dortmunder Straße 233 ein wichtiges Etappenziel erreicht. Gefeiert wird am Wochenende mit einem großen Frühlingsfest (Infos im Artikel).

Nachdem das imposante Gebäude seit Ende 2018 dicht ist, kann in dieser Woche endlich auch der Innenausbau starten. „Los geht es mit den Arbeiten im Bereich der Sanitär- und Heizungstechnik“, sagt Durmus Kocabas, 2. Vorsitzender des Moschee-Vereins. Parallel dazu solle auch die Elektroinstallation vorgenommen werden. Ebenfalls noch in diesem Jahr wolle man mit den Estricharbeiten und dem Verputzen der Wände beginnen.

Danach wird es dann richtig spannend, denn die Malerarbeiten vor allem im großen Gebetsraum sind eine Herausforderung. Flächen wie die der großen Kuppel werden nicht nur einfach mit weißer Farbe gestrichen, sondern verziert. „Und dafür sind jede Menge Feinarbeiten erforderlich“, erklärt der Vorsitzende des Moschee-Vereins, Muharrem Gümüskaya.

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Noch kein Eröffnungstermin

Gümüskaya geht davon aus, dass die Verzierung der Wände mehrere Monate dauern werde. Vermutlich werde man dafür auch Maler aus der Türkei einfliegen lassen müssen. Entschieden sei das aber noch nicht.

Ansonsten setzt der Moschee-Verein weitgehend auf Firmen aus Hamm. „Das ist uns sehr wichtig“, meint Yusuf Kusakli, Schriftführer des Moschee-Vereins.

Einen Eröffnungstermin für die neue Moschee gibt es noch nicht. Seit Ende 2018 ist das Gebäude allerdings „dicht“ gemacht worden, sodass jetzt mit dem Innenausbau begonnen werden kann.

Noch nicht festlegen konnten er und seine Vorstandskollegen sich auf einen Eröffnungstermin. Der knapp 4,8 Millionen Euro teure Neubau wird komplett aus Spenden finanziert. In der Folge kann auch nur dann gebaut werden, wenn ein finanzielles Polster vorhanden ist. „Das haben wir aber auch von vorneherein gesagt“, so Gümüskaya.

Einweihung nach Abschluss aller Arbeiten

Der Vorstand geht davon aus, dass nach Abschluss der Arbeiten im Inneren und erfolgter Bauabnahme die Moschee auch genutzt wird. Die offizielle Einweihung solle es aber erst nach Abschluss aller Arbeiten geben, so der Vorsitzende. Dazu gehörten auch die Gestaltung des Außengeländes und das Anlegen der Parkplätze.

Was den Vorsitzenden und seine Mitstreiter besonders freut: In den vergangenen Jahren ist die Zahl der Mitglieder der Moschee-Gemeinde auf rund 520 angewachsen. Das helfe natürlich bei der Finanzierung des Projekts. Die Mitglieder kämen nicht nur aus Herringen, sondern auch aus anderen Hammer Stadtbezirken. „Und sogar von außerhalb“, so Gümüskaya.

Zwei große Bereiche für Männer und Frauen

In der Moschee, die über 34 kleine und große Kuppeln und zwei Minarette verfügt, gibt es zwei große Bereiche für Männer und Frauen. Hinzu kommen Schulungsräume, das Büro des Vorstands, eine Teestube, sanitäre Anlagen, ein Raum für rituelle Waschungen, ein Behinderten-WC und eine Kindermoschee.

Was mit der alten Moschee passiert, ist laut Kusakli noch nicht entschieden. Mit dem Thema beschäftige man sich aber auch noch nicht.

Einladung zum Frühlingsfest:

Auf dem Gelände der Ulu-Moschee, Dortmunder Straße 233, findet vom 20. bis 22. April ein großes Frühlingsfest statt. Dazu sind nicht nur die Gemeindemitglieder, sondern auch alle Nachbarn und Interessierten, egal welcher Nationalität, eingeladen. Los geht es jeweils um 11 Uhr.

An allen drei Tagen gibt es reichlich Essen und Trinken. Außerdem werden Handarbeiten verkauft, die Kinder können sich auf eine Hüpfburg und diverse Spiele freuen. Dabei gibt es auch etwas zu gewinnen. Am Montag sollen die Besucher ab 16 Uhr mit islamischer Live-Musik unterhalten werden.

An allen Tagen bietet der Moschee-Vorstand Führungen durch die alte und die im Bau befindliche neue Moschee an.

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