Demontage am Gersteinwerk: Hieraus wird jetzt Schrott

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Am Gersteinwerk wird die Schiffsentladung demontiert.

Herringen - Im Bereich des Kohlehafens am Gersteinwerk haben umfangreiche Demontagearbeiten begonnen. 

Laut dem Betreiber RWE gibt es für den Kohlehafen am Gersteinwerk zwar keine Rückbauverpflichtung. Seit Anfang Juni finden dort dennoch umfangreiche Arbeiten statt, die von den umliegenden Straßen und Wegen gut zu beobachten sind. Wie RWE-Sprecher Olaf Winter erklärte, habe man mit der Demontage der Schiffsentladung begonnen. Betroffen davon sei unter anderem die Bandanlage.

Alle metallischen Teile werden, wie er sagte, verschrottet und durch eine Fachfirma recycelt. Theoretisch wäre zwar auch der Aufbau der Anlage beziehungsweise eines Teils davon an anderer Stelle möglich gewesen. „Das macht wirtschaftlich aber keinen Sinn“, so Winter, der davon ausgeht, dass die „deutlich sichtbaren Arbeiten“ bis Ende Juni dauern werden. Danach sei auf dem Gelände aber noch nicht Schluss. Insgesamt werde sich die Demontage der Schiffsentladung bis Ende 2019 hinziehen. Hinsichtlich der Nachnutzung des ehemaligen Kohlehafens werden mehrere Option geprüft: ein Teilrückbau, die Umwandlung zu einem Liegeplatz für Schiffe sowie das Anlegen einer Marina.

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