Kommunaler Ordnungsdienst verwarnt Besucher des Lippeparks

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Insbesondere an den Wochenenden sammelt sich im Lippepark jede Menge Müll.

Herringen - Der Kommunale Ordnungsdienst hat seine Androhung wahr gemacht und im Lippepark verstärkte Kontrollen durchgeführt.

Dabei seien, so Stadtsprecher Lukas Huster, gegenüber den Besuchern mehrere mündliche Verwarnungen bezüglich ihres Fehlverhaltens ausgesprochen worden. Zudem habe man acht Verwarnungsgelder verteilt. Ob dies aufgrund des Grillens an unerlaubten Stellen oder des Liegenlassens von Müll geschah, konnte er nicht sagen. 

Die Kontrollen sind aber nur ein Mittel, um die immer wiederkehrenden Probleme wie Autos im Park oder Unmengen an Müll in den Griff zu bekommen. Huster kündigte an, dass der Abfall- und Stadtreinigungsbetrieb in den nächsten Tagen mehrere „Event-Mülltonnen“ im Park aufstellen werde, insbesondere im Bereich der Grillplätze. Die Stadt appellierte an alle Besucher, den Müll in die dafür vorgesehenen Behälter zu werfen oder ihn mit nach Hause zu nehmen.

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Das ist auch die Bitte des von der Herringer Interessengemeinschaft (HIG) ins Leben gerufenen Netzwerks, das es sich unter anderem zur Aufgabe gemacht hat, sich um den Lippepark zu kümmern. Für Samstag, 12. Mai, laden die Stadt und die HIG zu einem weiteren Netzwerktreffen zwischen 9 und 13 Uhr in den Bauhof ein. Angesprochen sind nicht nur die bisherigen Teilnehmer, sondern alle im und am Lippepark liegenden Sport- und Moscheevereine, die Anwohner sowie alle Menschen, denen der Park „am Herzen liegt“. Auch die Umwelt-Scouts der Arnold-Freymuth-Schule und das „Haus der Jugend“ sollen einbezogen werden. 

Wie HIG-Vorsitzender Peter Scholz sagte, wolle man an diesem Tag das Lippeparkfest vorbereiten, die in der Vergangenheit aufgetretenen Probleme aufgreifen und Lösungen erarbeiten. „Zudem wollen wir überlegen, wie der Park weiterentwickelt werden kann.“  

Scholz, Pfarrer Ludger Poggel, Benigna Grüneberg (Förderverein West.Kunst), Anneke Hammerl-Wehmeier (Haus der Jugend) sowie Anwohnerin Heidi Brockhoff, waren sich einig, dass vor allem das Müllproblem angegangen werden muss. Montags sei der Park alles andere als einladend, so Scholz mit Blick auf die Unmengen von Wochenend-Müll, die trotz vorhandener Abfallbehälter quer über die große Wiese verstreut sind. Aus Sicht der Beteiligten ist es besonders wichtig, dass sich „in den Köpfen der Besucher etwas tut“. Sie sollten es zu schätzen wissen, dass im Lippepark gegrillt werden darf. Das sei nicht selbstverständlich. Folglich sollten sie dieses Geschenk der Stadt auch pfleglich behandeln und sich nicht darauf verlassen, dass deren Mitarbeiter den liegengelassenen Müll wegräumen.

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