Jugendlicher eingebrochen

Dünnes Eis: Wie gefährlich ist der Teich im Lippepark?

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Der „Himmelsspiegel“ im Lippepark.

Herringen - Nach einem aktuellen Fall stellt sich die Frage: Wie gefährlich ist das Betreten der Eisfläche des „Himmelsspiegels“ im Lippepark?

Die Stadt Hamm sieht die Situation dort relativ entspannt und verweist darauf, dass dieser Teich an seiner tiefsten Stelle nur 40 Zentimeter misst. Gefährlich werden könne das Betreten der Eisfläche daher nur für Kleinkinder. Aber die seien in der Regel unter Aufsicht ihrer Eltern, so Stadtsprecher Lukas Huster. Man sehe keinen Einlass, per Schild auf die Gefahren hinzuweisen oder den Teich ganz abzusperren.

Dass das Betreten der dünnen Eisfläche dennoch mit Gefahren verbunden ist, musste am Sonntag ein Jugendlicher erfahren. Er war, wie ein WA-Leser berichtete, beim Betreten der Eisfläche mit einem Fuß eingebrochen. Zwar hatte er sich dabei „nur“ einen Nassen geholt.

Doch was wäre passiert, wenn er sich nicht selbst hätte befreien können und kein anderer in der Nähe gewesen wäre? Aufgrund der Lage des Teichs dürften seine Hilferufe kaum gehört werden.

Huster appelliert hier an die Vernunft der Parkbesucher. Sie sollten die Eisflächen in Hamm nur dann betreten, wenn sie sich sicher sind, dass das Eis sie auch trage.

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