Haldenzeichen auf Schacht Franz im Lippepark steht

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Der Turm ist eine von fünf weithin sichtbaren Landmarken der „Haldenfamilie Lippepark Hamm“.

Herringen - Der Stadtbezirk Herringen hat jetzt sein erstes Haldenzeichen. Ab dem 28. November sollte auf der Nordfläche von Schacht Franz ein begehbarer Turm mit einer Höhe von rund 7,5 Metern errichtet werden. Voraussichtliche Bauzeit: rund zwei Wochen. Jetzt ist der Turm fertig gestellt.

Er soll laut Auskunft der Stadt am 21. Dezember um 17 Uhr offiziell eingeweiht werden – sofern das Wetter bei den anstehenden Restarbeiten mitspielt. 

Entworfen wurde die rund 150.000 Euro teure Skulptur – 80 Prozent werden aus dem Programm „Soziale Stadt“ finanziert – von den Berghaus Architekten (Hamm). Sie ist in dem für den Lippepark typischen Bergbau-Orange gehalten und ist nicht barrierefrei. 

Errichtung ging vergleichsweise schnell

Gebaut wurde sie von der Firma Queck (Düren), die sie auch schon an Ort und Stelle zusammengebaut hat. Seit dem 21. November wurden die Einzelteile nach Herringen gebracht und später dann zusammengesetzt. Das ist auch ein Grund dafür, dass die Errichtung – vorausgesetzt das Wetter spielte mit – vergleichsweise schnell ging. 

Bei der Gestaltung der Nordfläche ist zudem auch schon das Fundament für eine Skulptur angelegt worden, hieß es von der Stadtverwaltung. Der begehbare Turm auf der Halde Schacht Franz ist eine von insgesamt fünf weithin sichtbaren Landmarken der „Haldenfamilie Lippepark Hamm“. 

Radbod, Kissinger Höhe, Sundern und Humbert folgen nun 

Weitere sollen in den kommenden Jahren auf den Bergehalden Radbod, Kissinger Höhe, Sundern und Humbert errichtet werden. Ähnlich wie auf Schacht Franz sind auch hier begehbare Türme ohne Stufen geplant. 

Die Gelder dafür sind im Tiefbau- und Grünflächenprogramm 2017 bis 2020 eingeplant, das Bestandteil des Etatentwurfs 2017/18 ist. Für die vier Haldenzeichen sind jeweils 200.000 Euro vorgesehen. 

Die höhere Summe im Vergleich zu Schacht Franz ist dadurch zu erklären, dass auf den anderen Halden noch das Fundament gegossen werden muss. Folgender Maßnahmenbeginn ist laut Vorlage der Stadtverwaltung vorgesehen: 2017: Humbert und Kissinger Höhe; 2018: Radbod und Sundern.

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