Dilek Erdogan ist neue Chefin der SPD-Fraktion in Heessen

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Heessen - Die SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung hat eine neue Leitung. Bei der Fraktionssitzung am Dienstagabend trat Ludger Moor nicht wieder zur Wahl zum Fraktionsvorsitzenden an, und die sozialdemokratischen Bezirksvertreter wählten Dilek Erdogan einstimmig zur neuen Fraktionschefin.

Damit ist ein weiterer Generationswechsel in der Heessener SPD vollzogen. Und: Die Partei setzt weiter auf Frauenpower, denn Erdogan steht nun mit Bezirksvorsteherin Erzina Brennecke und der stellvertretenden Fraktions-Vize Monika Müller in einer Reihe.

Heessenerin mit Migrationshintergrund

Dilek Erdogan ist wie Ludger Moor ein Heessener Urgestein: Sie wurde vor 28 Jahren in der Barbara-Klinik geboren und wuchs in Heessen auf, erst auf der Ahlener Straße, dann auf der Münsterstraße. Kindergarten und Grundschule verbrachte sie im Heessener Dorf im St.-Stephanus-Kindergarten und später auf der St.-Stephanus-Grundschule. Danach wechselte sie aufs Gymnasium und musste deswegen zumindest schulisch den Bezirk verlassen.

2008 schloss die Schullaufbahn mit dem Abitur am Galilei-Gymnasium ab und trat 2009 in die SPD ein. In gleichen Jahr begann sie mit dem Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Münster. Das erste Staatsexamen legte sie im November 2014 ab und darf sich seither Diplomjuristin nennen.

Politisches Engagement bei den Jusos und während des Studiums

Bereits während des Studiums engagierte sie sich politisch, gehörte von Oktober 2011 bis Oktober 2012 dem Senat und von Dezember 2011 bis Dezember 2012 dem Studierendenparlament der Uni Münster an. Im Vorstand der Jungsozialisten (Jusos), der Nachwuchsorganisation der SPD, war sie von April 2011 bis Mitte 2012 aktiv.

In der Bezirksvertretung seit 2014 aktiv

Der Bezirksvertretung Heessen gehört sie seit Mai 2014 an, in den Vorstand der Heessener SPD wurde sie 2015 gewählt. Seit April 2015 bestreitet sie ihr Referendariat im Oberlandesgerichtsbezirk Hamm und am Landgericht Dortmund. Im Mai 2017 endet das Referendariat (voraussichtlich, sie ist dann Volljuristin.

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