Tatort Heessener Volksbank

Energische Bankkundin rettet 29.000 Euro vor Räubern

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Symbolbild

Hamm – Das hätte sich in der Tat gelohnt: Etwas mehr als 29.000 Euro wollte eine 49-Jährige Hammerin zur Heessener Volksbank bringen, als sie unmittelbar vor dem Gebäude an der Amtsstraße von einem Straßenräuber überfallen wurde.

An einem Mittag im Oktober 2018 geschah das Ganze - doch die Kundin gab den Beutel, in dem sich zwei Geldtaschen und ein so genannter „Safebag“ befanden, nicht her. Obwohl der Täter auf die einschlug, schaffte sie es, den Beutel mit dem Geld in den Vorraum der Filiale zu werfen. Der Räuber gab daraufhin auf; eine weitere Zeugin verfolgte ihn noch mit dem Fahrrad und wurde dabei mit Pfefferspray besprüht und schließlich abgeschüttelt.

Vor dem Dortmunder Landgericht müssen sich ab dem kommenden Mittwoch gleich drei junge Männer wegen dieser Tat verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft den 21 und 22 Jahre alten Hammern vor, am Tattag gemeinsam mit dem Pkw zur Bank gefahren sein, um den Überfall zu verüben.

Ob sie wussten, dass das 49-Jährige Opfer derart viel Geld bei sich hatte, muss während des auf zunächst drei Tage terminierten Prozesses geklärt werden. Eine der drei soll die Frau angegangen sein, die anderen sollen sich offenbar in der Nähe aufgehalten haben.

Bis zur Aufklärung der Tat aus polizeilicher Sicht vergingen mehrere Wochen. Zwei der Angeklagten sitzen seit Dezember in Untersuchungshaft.

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