Gastro-Meile in der Hammer Innenstadt wächst weiter

Hauptstadt-Duft am Marktplatz: „Bärlin Curry“ kommt nach Hamm

Berliner Flair in Hamm am Markt: Hier entsteht das neue Gastro-Angebot Bärlin Curry.
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Berliner Flair am Markt: Hier entsteht ein neues Gastro-Angebot.

Ein Hauch von Hauptstadt kommt nach Hamm: Mitte Dezember wird am Marktplatz 12 im ehemaligen Ladenlokal der Bäckerei Hake (später Sondermann) mit „Bärlin Curry“ ein weiteres gastronomisches Angebot in bester Innenstadtlage eröffnen.

Hamm – Mit der Neueröffnung und auch der (bislang verzögerten) Ansiedlung des Burger-Restaurants „Sissi + Franz“ wenige Meter weiter westlich wird die Achse Weststraße – Marktplatz – Oststraße immer mehr zur breit aufgestellten Gastronomie-Meile. Und so viel darf man schon jetzt in der Umbauphase erwarten: Ein vergleichbares Konzept in Bezug auf Ambiente und Speisekarte gibt es bisher nicht in Hamm.

Mit Standorten in Paderborn, am Paderborner Flughafen und in Lippstadt ist die Bärlin Curry Holding GmbH als Dachgesellschaft bisher drei Mal auf der Fast-Food-Landkarte vertreten. Wie der künftige Geschäftsführer der Bärlin Curry Hamm GmbH und Gesellschafter Klaus Vogt im Gespräch mit unserer Zeitung erklärt, sollen in Westfalen bis in den Raum Dortmund pro Jahr zwei Standorte hinzukommen.

„Bärlin Curry“ kommt nach Hamm: Speisen von hoher Qualität

In Hamm will das Unternehmen mit den gleichen Merkmalen punkten wie auch in den bestehenden Filialen: cooles, urbanes Ambiente und qualitativ hochwertige Produkte. Laut Vogt werden auf der Speisekarte als Schwerpunkte echte Berliner Kalbscurry- und -bratwurst, westfälische Bratwurst, Döner aus reinem Kalb- oder Hähnchenfleisch ohne andere Zusätze, Wraps und diverse Kartoffelspeisen stehen. Laut Vogt verzichtet Bärlin Curry in Hamm auf Burger. „Wir passen unsere Speisekarten dem vorhandenen Angebot an. Sie variieren standortbedingt“, sagt er. „Burger gibt es in Hamm ja schon rechts und links.“

Wichtig ist ihm die hohe Qualität der Speisen. So beziehe das Unternehmen Fleisch von einem regionalen Metzger in Paderborn, der wiederum mit bewährten Erzeugern zusammenarbeite. Von dort, woher auch die Geschäftsidee stammt, kommt auch die Wurst: aus Berlin.

„Bei uns kostet ein Döner 5,90 Euro“, sagt Vogt. Über den vergleichsweise hohen Preis wunderten sich zunächst viele Gäste. Aber: „Alles andere funktioniert nicht, wenn man diese Qualität anbieten und letztlich auch den Mitarbeitern faire Bedingungen bieten will“, so Vogt.

„Bärlin Curry“ kommt nach Hamm: Corona hat nicht geschadet

250.000 Euro nimmt das Unternehmen nach eigenen Angaben in die Hand, um den Standort umzubauen. Die Arbeiten sind in vollem Gange. Noch nicht vollkommen geklärt sei, was mit dem bisherigen Durchgang in Richtung Stadthausgalerie geschehe, ob er ganz oder in Teilen dem neuen Fast-Food-Restaurant zugeschlagen wird.

Zwar wird man in Hamm auch im Ladenlokal essen können, ein Großteil des Geschäfts ist aber auf Mitnahme ausgerichtet. Vogt rechnet in Hamm mit sechs Vollzeit- und sechs Teilzeitkräften. die Öffnungszeiten werden von 11.30 bis 22 Uhr sein.

Eine Gastronomie-Eröffnung zu Corona-Zeiten während die Branche stöhnt, kann das funktionieren? „Wir verzeichnen sogar Umsatzsteigerungen“, sagt Vogt. „Die Menschen wollen raus. Corona hat uns nicht geschadet. Mit unserem Geschäftsmodell ist das gut machbar.“

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